Evangelist Reinhard Bonnke
Bekannt wurde Evangelist Reinhard Bonnke durch seine Großevangelisationen auf dem gesamten afrikanischen Kontinent.
1940
in Königsberg als Sohn eines Pastors geboren, verspürte Reinhard Bonnke
bereits in jungen Jahren den Ruf in die Mission nach Afrika. Mit 19
Jahren besuchte er ein theologisches Seminar in Großbritannien und war
danach sieben Jahre lang Pastor einer christlichen Gemeinde des BFP
(Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden) in Norddeutschland, wo er seine
Ordination erhielt.
Im
Jahre 1967 reiste er als Missionar mit Ehefrau Anni und Sohn Kai-Uwe
nach Afrika und begann seine Missionstätigkeit im unabhängigen
Bergstaat Lesotho. Lange Jahre verbrachte Reinhard Bonnke dort, bevor
seine Evangelisationen größere Ausmaße anzunehmen begannen und er ein
Zelt erwarb, das 800 Menschen Schutz vor Regen und Wind bieten konnte.
Schon bald war dieses Zelt für die stetig wachsenden Besucherscharen zu
klein und es folgte das sogenannte „gelbe Zelt“ in dem 10.000 Menschen
Platz fanden. Auch dieses reichte nicht aus, so kam es 1984 zum Bau des
„größten Zeltes der Welt“ mit 34.000 Sitzplätzen (lt. Guinnessbuch der
Rekorde).
Die
Großevangelisationen des 1974 gegründeten internationalen
Missionswerkes Christus für alle Nationen gewannen ständig an Dynamik
und konnten nur noch als Open-Air-Veranstaltungen durchgeführt werden.
In der bisher größten Einzelveranstaltung im November 2000 in Lagos
(Nigeria) versammelten sich rund 1,6 Millionen Besucher.
In
den vergangenen zwanzig Jahren haben rund 105 Millionen Menschen die
großen Evangelisationsveranstaltungen besucht. Allein seit dem Jahr
2000 haben sich mehr als 50 Millionen Menschen für Jesus entschieden
und dies mit ausgefüllten Entscheidungskarten dokumentiert. Diese
Entscheidungskarten helfen bei der Nacharbeit, denn so können diese
Menschen einfach und schnell in die örtlichen Gemeinden integriert
werden.
Darüber
hinaus ist Reinhard Bonnke für seine Feuerkonferenzen bekannt, die
bereits in verschiedensten Ländern weltweit stattfanden und große
Auswirkungen auf die jeweiligen Kirchen und Gemeinden haben. Das Ziel
dieser Konferenzen ist es, Pastoren, Evangelisten und geistliche Leiter
für ihren evangelistischen Dienst zu schulen, damit diese Generation
mit dem Evangelium von Jesus Christus erreicht wird. Die theologische
Grundlage dazu bilden neben seiner klaren, biblisch fundierten
Verkündigung auch seine Bücher und Broschüren, die in einer
Gesamtauflage von 190 Millionen Exemplaren gedruckt und in 143 Sprachen
übersetzt wurden. Millionenfach werden sie kostenlos als Handreichung
zur Nachfolge der Neubekehrten und als evangelistisches Studienmaterial
an Bibelschüler und Studenten verteilt.
Die
„Reinhard Bonnke School of Fire“ – ein Studienprogramm –, sowie die
professionell produzierte achtteilige „Full Flame-Filmserie“ dienen
ebenfalls dem einzigen Zweck, Jünger Jesu zum evangelistischen
Zeugendienst zu inspirieren und sie darin so effektiv wie möglich zu
schulen.
Das
als gemeinnütziger Verein registrierte Missionswerk Christus für alle
Nationen e.V. hat seinen deutschen Sitz in Frankfurt am Main sowie
eigenständige Büros in Afrika, USA, Kanada, England, Singapur und
Australien.
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