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„Full Flame“-Feuerkonferenz in Stuttgart, Deutschland

14.–16. September 2007

 

 

Bericht von Johannes Fix
altEs war der absolute Höhepunkt der Feuerkonferenz 2007 in der Stuttgarter Hanns-Martin-Schleyer-Halle, als am Sonntagnachmittag, dem 16. September 2007, 7.000 Teilnehmer unter Handauflegung das Feuer des Heiligen Geistes empfingen und ausgesandt wurden, einer verlorenen Welt in Vollmacht das Evangelium von Jesus zu verkünden. Zugleich war es die erneute Bestätigung der göttlichen Verheißung: „In den letzten Tagen wird es geschehen, so spricht Gott: Ich werde von meinem Geist ausgießen über alles Fleisch“ (Joel 3,1).Drei besondere Festtage, vollgepackt mit inspirierender Lobpreis-Musik, Informationen über Gottes weltweites Handeln und intensiver biblischer Lehre fanden damit ihren krönenden Abschluss.

Deutsche Premiere der Full Flame-Filmserie
Gründe zum Feiern gab es während dieser drei Tage reichlich. Am Samstagnachmittag fand die deutsche Premiere der Full Flame-Filmserie –„Leidenschaft für die Verlorenen“ – statt, die Feuerkonferenz auf Film für Gemeinden, Hauskreise und Gebetsgruppen. Reinhard Bonnke schilderte in kurzen Worten den dornigen Weg von Gottes Auftrag bis zur Vollendung dieses gelungenen filmischen Meisterwerks: „Seit 1997 filmten wir auf der ganzen Welt – für die ganze Welt.“ Das Konzept für die weltweite Verbreitung lautet: Die Christen der westlichen Länder finanzieren durch den Kauf der Filmserie und durch Spenden die kostenlose Verbreitung in den armen Ländern.

altDer erste Film „Verloren auf hoher See“ mit seinen gleichnishaften dramatischen Szenen beeindruckte die Zuschauer zutiefst. Noch lange danach blieb der Schlusssatz den meisten im Gedächtnis: „Die Gemeinde Jesu ist kein Vergnügungsschiff, sondern ein Rettungsboot, und an Deck wird jede Hand gebraucht.“ Reinhard Bonnke erklärte, wie die geistliche Temperatur von Film zu Film zunimmt, um beim 8. Film das Feuer des Heiligen Geistes zur Entfachung zu bringen. Spenden die kostenlose Verbreitung in den armen Ländern.

 

Stufe um Stufe zum Höhepunkt
Auftakt jeder Veranstaltung war eine intensive Zeit des Lobpreises und der Anbetung. Drei Lobpreis-Bands wechselten sich in diesem wichtigen Dienst ab und bereiteten in einzigartiger Weise den Boden für die sich anschließende Verkündigung des Wortes Gottes vor. Claudia Lemperle aus Frankfurt und ihre Sänger machten den Anfang und brachten die Konferenzbesucher auf biblischen Kurs: „Lobsinget, lobsinget Gott, lobsinget, lobsinget unserm Könige!“ Die beiden Lobpreis-Bands der BGG Stuttgart samt einer Gospelgruppe setzten diesen angestimmten Akkord fort und schufen mit ihren Liedern eine Atmosphäre der Anbetung.

In drei Seminaren wurden die Teilnehmer auf den Empfang ihrer persönlichen Flamme des Heiligen Geistes vorbereitet. Die erste Lektion hatte zum Thema: „Wie man sich eine Vision zu eigen machen kann?“ Die Verheißung Gottes an Abraham aus 1. Mose 13,15 war Ausgangspunkt von Reinhard Bonnkes Predigt: „Das ganze Land nämlich, das du siehst, will ich dir und deinen Nachkommen für immer geben.“ Gott steht zu seinen Verheißungen und wird sie nie vergessen. Es folgten einige Beispiele von Glaubenshelden der Bibel, angefangen von Josef, der göttliche Träume empfing und sich ebenfalls Visionen zu eigen machte. Am neutestamentlichen Zeugnis des Evangelisten Philippus machte er deutlich, dass Gott seit Pfingsten auf uns wartet. „Philippus ging, ich ging – und Gott geht mit denen, die gehen!“ Gottes Handeln mit uns und seine Ziele sind mehrschichtig, so wie Paulus es in Römer 8,26-29 ausdrückt. Aber in allem geht es schließlich nur um das Eine, dass alles nur „zur Ehre Gottes, des Vaters“ geschieht.

altAm Samstagnachmittag forderte der junge Evangelist Daniel Kolenda – sein Großonkel John P. Kolenda war einer der Mitbegründer des Theologischen Seminars „Beröa“ in Erzhausen – die Teilnehmer dazu auf, in die Liga der „gefährlichen Christen“ einzutreten. Anhand eines einprägsamen Beispiels machte er deutlich: „Ihr könnt nicht geben, was ihr nicht habt. Deshalb kam der Heilige Geist an Pfingsten, damit ihr etwas zum Weitergeben habt.“ Hebräer 11 diente als Grundlage seiner Predigt. Er zeichnete das Bild einzelner Glaubensväter, „die aufgrund des Glaubens (von Gott) besonders anerkannt wurden, haben das Verheißene nicht erlangt: Da uns eine solche Wolke von Zeugen umgibt, wollen auch wir alle Last und die Fesseln der Sünde abwerfen. Lasst uns mit Ausdauer in dem Wettkampf laufen, der uns aufgetragen ist“ (Hebräer 11,39-40). Beispiel um Beispiel von Glaubenshelden des letzten Jahrhunderts folgten. Schließlich stellte er Gideon in den Mittelpunkt und machte deutlich, dass Gott sich unserer Schwachheit bedient und damit seine Ziele verfolgt. Er schloss seine Predigt mit der Frage aus Jesaja 6: „Wen soll ich senden? Wer wird für uns gehen?“ und mit der Antwort: „Hier bin ich, sende mich!

 

Eine Flamme auf jedes Haupt
Im Abschluss-Gottesdienst sprach Reinhard Bonnke über den Text aus Lukas 4,18: „Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, Armen gute Botschaft zu verkündigen; er hat mich gesandt, Gefangenen Freiheit auszurufen und Blinden, dass sie wieder sehen, Zerschlagene in Freiheit hinzusenden, auszurufen ein angenehmes Jahr des Herrn.“ Es war die 5-Punkte-Tagesordnung Jesu für den „Tag des Heils“, die genauso auf die Empfänger der Salbung übertragbar ist. Anhand von Apostelgeschichte 2,1-4 zeigte er, dass die Taufe im Heiligen Geist alle Menschen einschließt. „Die Seele hat keine Hautfarbe.“ altDer biblische Bericht des Pfingstereignisses macht deutlich, dass der Heilige Geist nicht nur auf Israel begrenzt war, sondern für die ganze Welt gegeben wurde. „Für alle Welt ist Rettung da, im Gnadenstrom von Golgatha.“ Johannes der Täufer stand im Jordan und taufte die Menschen zur Buße, doch er sagte: „Ich taufe euch nur mit Wasser (zum Zeichen) der Umkehr. Der aber, der nach mir kommt, ist stärker als ich, und ich bin es nicht wert, ihm die Schuhe auszuziehen. Er wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen“ (Matthäus 3,11). Das war die Ausgangslage für die anschließende Initialzündung des Heiligen Geistes. Gott hielt an diesem Nachmittag für jeden der 7.000 Teilnehmer eine Flamme bereit.

 

Jesus rettet, Jesus heilt
Evangelisationen und Feuerkonferenzen gehen bei Christus für alle Nationen immer Hand in Hand. Die Schlüsselbotschaft der beiden Abendveranstaltungen lautete: „Der Menschensohn ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist“ (Lukas 19,10). Das Evangeliumsnetz wurde ausgeworfen und eine hundertfache Ernte wurde eingefahren.

altZum Abschluss betete Reinhard Bonnke noch für die Kranken und Gott bestätigte sein Wort durch Zeichen und Wunder. Eine stattliche Anzahl geheilter Menschen kam nach vorne aufs Podium und bezeugte: „Jesus Christus ist heute noch derselbe, der rettet, heilt und mit Heiligem Geist tauft.“ Darunter waren Heilungen von Rückenleiden und diversen Gelenkkrankheiten, Asthma, Gehörlosigkeit und Befreiungen von psychischen Leiden.

Dieser Mann rechts litt seit einem Jahr an einem Tinnitus und bezeugte seine komplette Heilung.

 

Eine Konferenz mit nachhaltigem Segen
Stellvertretend für die mitarbeitenden Gemeinden befragte die IMPACT-Redaktion Pastor Peter Wenz von der Biblischen Glaubens Gemeinde (BGG) Stuttgart nach seinen Eindrücken über die Feuerkonferenz und deren Nachhaltigkeit:

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P. Wenz: Wir alle haben übereinstimmend empfunden, dass es die stärkste Konferenz bezüglich Evangelisation war, die wir in Deutschland bisher miterlebt haben. Wir empfanden sehr, dass es zu einer echten „Impartation“ gekommen ist – mit anderen Worten: einer echten Freisetzung von evangelistischem Feuer, das wir auch noch die ganzen Tage danach intensiv gespürt haben.

MPACT: Welchen Segen hast du für dich und für deine Gemeinde dadurch empfangen?
P. Wenz: Für uns als Gemeinde war es ein riesiger Segen, nicht nur mit dabei zu sein, sondern auch den vielen Tausend Menschen zu dienen. Ich glaube, dass man sich während dieser Konferenz oft gegenseitig angesteckt und angefeuert hat, den großen Auftrag noch zielgerichteter anzupacken.

IMPACT: Glaubst du, dass die Konferenz eine nachhaltige Wirkung in eurer Gemeinde und in eurem Dienst hinterlässt?
P. Wenz: Ich glaube, dass die Konferenz durchaus das Potenzial hat, auch langfristig die Gemeinde und den Dienst zu inspirieren. Besonders die vielen, vielen Menschen, die aus unserer eigenen Ortsgemeinde teilgenommen haben, haben sich vorgenommen, dass all die vielen Impulse nicht theoretisch bleiben sollen, sondern sofort in die Praxis umgesetzt werden.

IMPACT: Beschreibe bitte kurz deine Eindrücke über die Full Flame-Filmserie.
P. Wenz: Ich freue mich sehr, dass Reinhard Bonnke den Mut hatte, das riesige Projekt der Full Flame-Filmserie anzupacken. Ich hoffe von Herzen, dass auch gerade die vielen Menschen durch das professionell gemachte Filmmaterial angesprochen werden, die sich bisher nicht für Evangelisation begeistern konnten. Unser Auftrag ist so immens groß, dass jeder Einzelne gebraucht wird.

Die Hüfte dieser Frau war von Kindheit an nicht richtig entwickelt. Sie musste ein Jahr lang ein Stützkorsett tragen. Am Samstagabend rührte Jesus sie an, heilte und befreite sie von ihren Schmerzen.

 

Unseren Kindern gehört die Zukunft
Ein besonderer Beitrag zum Konferenzgeschehen war das parallel stattfindende Kid’s Festival unter der Leitung von Tobias von Stosch und seinem Team. Während in der großen Halle die Seminare für die erwachsenen Teilnehmer liefen, wurden dieselben Themen in kindgerechter und spannender Form den etwa 400 betreuten Kindern vermittelt. Wer einmal miterlebt hat, wie eifrig und ernsthaft selbst schon die Kleinsten unter ihnen bei der Sache sind, versteht, weshalb Jesus sich so intensiv für ihr geistliches Wohl einsetzte, als er sagte: „Lasst die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht; denn solchen gehört das Reich Gottes.“ Die Saat dieser Konferenz wird in ihren Herzen aufgehen und Frucht tragen, denn ihnen gehört die Zukunft. Ein herzlicher Dank an das gesamte Kid’s Festival-Team.

- Sämtliche Konferenz-Predigten sind auch auf DVDs und Audio-CDs erhältlich -
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