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Großevangelisation in Okitipupa, Nigeria

3.–7. Dezember 2008


 

altNigeria
Nigeria, der „Riese von Afrika“, wie dieses Land auch gern genannt wird, ist 2,5-mal so groß wie Deutschland, doppelt so groß wie Frankreich und besitzt nach neuesten Schätzungen über 150 Millionen Einwohner. Damit ist es der bei weitem bevölkerungsreichste Staat des afrikanischen Kontinents. Durch seine Lage besitzt das Land mit dem tropischen Klima nur zwei Jahreszeiten: die Regenzeit über das Sommerhalbjahr und die Trockenzeit über den Winter. Vielfältig sind die Kulturen und Völker, die seit der Kolonialzeit in Nigeria vereint sind: über 250 unterschiedliche ethnische Gruppen mit unterschiedlichen Sprachen.

 

Okitipupa
Okitipupa ist eine der größeren Städte im nigerianischen Bundesland Ondo, nahe am Äquator am Golf von Guinea. Sie liegt zwischen der gigantischen Metropole Lagos – der achtgrößten Stadt der Welt – und der 2-Millionen-Stadt Benin City in einer vorwiegend von der Volksgruppe der Yoruba bewohnten Region. Obwohl im Ondo-Land ein für nigerianische Verhältnisse hohes Maß an schulischen Ausbildungsmöglichkeiten mit zahlreichen Schulen, Colleges und Universitäten geboten wird, hat die Stadt mit einer Vielzahl von Herausforderungen zu kämpfen. Es gibt nur wenige Wirtschaftsunternehmen. Derzeit versucht die Regierung durch umfangreiche Straßenbaumaßnahmen die desolate Verkehrssituation zu verbessern. Das geistliche Klima in Okitipupa ist bedauernswert. Es gibt viele Namenschristen und nur wenige dynamische, missionarische Gemeinden. Die Stadt braucht dringend das Licht des kompromisslos verkündeten Evangeliums. Nach Ansicht von Rev. John Darku, CfaN-Direktor für Westafrika, fehlt es an Feuer und Hingabe. Viele Christen sind „lauwarm“, so dass der Einfluss des Christentums in der Region gering ist und die Stadt letztlich von Lasterhaftigkeit geprägt ist. Trotzdem ist offensichtlich, dass viele Menschen nach dem Wort Gottes hungern. Es hat hier seit Jahrzehnten keine größere evangelistische Veranstaltung gegeben, so dass man ganz gewiss sagen kann: Auch diese Stadt ist reif für die Ernte!

Ihr seht, wir erwarten in der vor uns liegenden Saison eine gewaltige Seelenernte – mehrere Millionen Menschen – für Jesus, den „Herrn der Ernte“ (Matthäus 9,38; Lukas 10,2). Das ist mit menschlicher Kraft völlig unmöglich! Wir wissen, dass wir ganz und gar auf unseren Herrn angewiesen und von ihm abhängig sind. In seinem Auftrag gilt es, die Hölle zu plündern, damit der Himmel voll werde!

Fotos: Oleksandr Volyk