Großevangelisation in Nsukka, Nigeria

8.–12. Oktober 2008


 

Vorbericht

altNigeria
Nigeria, der „Riese von Afrika“, wie dieses Land auch gern genannt wird, ist 2,5-mal so groß wie Deutschland, doppelt so groß wie Frankreich und besitzt nach neuesten Schätzungen über 150 Millionen Einwohner. Damit ist es der bei weitem bevölkerungsreichste Staat des afrikanischen Kontinents. Durch seine Lage besitzt das Land mit dem tropischen Klima nur zwei Jahreszeiten: die Regenzeit über das Sommerhalbjahr und die Trockenzeit über den Winter. Vielfältig sind die Kulturen und Völker, die seit der Kolonialzeit in Nigeria vereint sind: über 250 unterschiedliche ethnische Gruppen mit unterschiedlichen Sprachen.


Nsukka
Nsukka heißt eine Universitäts-Stadt und ein Regierungsbezirk im Südosten Nigerias im Bundesland Enugu. Die Stadt, die zur Zeit des Biafrakrieges heiß umkämpft wurde und sehr großes Elend erlitt, zählt heute ca. 120.000 Einwohner, liegt in einer dicht bevölkerten Region und ist von zahlreichen kleineren Städten umgeben. Die Menschen dort zählen zum größten Teil zum Volksstamm der Igbo, einem der drei größten ethnischen Gruppen Nigerias.
Der Bundesstaat wird überwiegend landwirtschaftlich genutzt, aber auch die Gewinnung von Bodenschätzen ist bedeutend. Es werden Kohle und Eisenerz abgebaut sowie Erdöl und Erdgas gefördert, so dass es eine Vielzahl von Industrieunternehmen gibt.
Nsukka ist dafür bekannt, dass dort zahlreiche traditionelle Feste abgehalten werden, darunter auch afrikanische Maskenfeste und solche, in denen der Ahnen gedacht wird.
Wie in vielen Gegenden Afrikas, die seit der Kolonialzeit kulturell oberflächlich christlich geprägt sind, gibt es das Problem von Religionsvermischung. In die christliche Botschaft haben sich Ahnenkult, Fetischismus und Festhalten an alten, heidnischen Traditionen geschlichen. Deshalb ist die klare und kompromisslose Verkündigung der Heilsbotschaft in diesen Regionen wichtig. Viele geistliche Leiter brauchen Ermutigung, frisches Feuer und eine neue Begeisterung für Jesus. Wir sind sicher: Unsere Evangelisationskampagne kommt für sie zur richtigen Zeit, das Feld ist weiß zur Ernte.

Ihr seht, wir erwarten in der vor uns liegenden Saison eine gewaltige Seelenernte – mehrere Millionen Menschen – für Jesus, den „Herrn der Ernte“ (Matthäus 9,38; Lukas 10,2). Das ist mit menschlicher Kraft völlig unmöglich! Wir wissen, dass wir ganz und gar auf unseren Herrn angewiesen und von ihm abhängig sind. In seinem Auftrag gilt es, die Hölle zu plündern, damit der Himmel voll werde!


Fotos: Oleksandr Volyk