Großevangelisation in Mubi, Nigeria
11.–15. Februar 2009
Nigeria
Nigeria, das mit Abstand bevölkerungsreichste Land Afrikas, zählt 36 einzelne Bundesstaaten. Nach wie vor wird es aufgrund der hohen Bevölkerungszahl auch im Jahr 2009 der Schwerpunkt der CfaN-Arbeit bleiben. Der Norden des Landes, der langsam in Steppe und letztlich in die Sahara übergeht, ist moslemisch geprägt, der Süden bereits seit der Kolonialzeit oberflächlich christlich. Eines der Hauptprobleme des Landes ist eine ungute Religionsvermischung (Synkretismus) von Christentum und Animismus. Nicht wenige nigerianische „Christen“ opfern weiterhin den Ahnen, besuchen heidnische Festivals, tragen Talismane, verehren Totems usw.
Eine biblisch fundierte, kompromisslose Verkündigung mit Aufruf zu einer klaren Bekehrung und Lebensübergabe ist an vielen Orten, auch solchen, die scheinbar vorwiegend christlich sind, zwingend notwendig. Es ist eigentlich nicht anders als in Europa, wo ebenfalls an vielen Orten, trotz christlicher Prägung, wenig biblisches Christentum zu finden ist.
Mubi
Die Stadt Mubi im Bundesstaat Adamawa im Osten Nigerias ist eine Grenzstadt zu Kamerun. Sie liegt in einer bergigen Region, den Ausläufern des Mandara-Gebirges, am Ufer des Flusses Yserdam, der – ungewöhnlich für Nigeria – nicht zum Meer hin, sondern nach Norden fließt und 300 Kilometer entfernt in den Tschadsee mündet.
Bis zum ersten Weltkrieg gehörte die Stadt zur deutschen Kolonie Kamerun. Auf einem der Märkte stehen bis heute überdachte Marktstände aus dieser Zeit. Von 1919 bis 1961 war die Stadt dann Teil des britischen Mandatsgebietes Britisch-Kamerun. Mubi hat heute zwei Märkte, ein staatliches Krankenhaus, ein Polytechnikum und beherbergt seit einigen Jahren auch vier Fakultäten der Adamawa State University. Die meisten Menschen leben von Handwerk und Landwirtschaft, es gibt fast keine Industrie.
Die Region Mubi mit 250.000 Einwohnern ist ein regionales Zentrum und ein Schmelztiegel für die Menschen der vielen kleinen umliegenden Stammesgebiete, insbesondere aus den Mandara-Bergen, geworden. 40% der Bevölkerung sind Muslime, etwa genau so viele gelten als Christen. Es gibt einen beachtlichen Anteil von traditionellen Animisten, die im Umland der Stadt leben. Im etwa 20 Kilometer entfernten Uba residiert ein Emir, ein traditioneller moslemischer Herrscher. Sein Palast und die Hauptmoschee bilden eine Einheit.
Wir sind gewiss, dass Gott eine mächtige Ernte in dieser Region vorbereitet hat. Die Türen nach Mubi sind offen und wir kommen, um das Evangelium des Friedens zu verkündigen.
Ankunft - Dienstag, 10. Februar 2009
Liebe Missionspartner!
Was war das für ein Willkommen in Mubi im Bundesstaat Adamawa in Nigeria! Das war tatsächlich ein „Hosianna-Tag“ für uns. Menschenmengen säumten die Straßen und hießen uns willkommen. Wir fuhren von Yola aus mit dem Auto vier Stunden lang durch trockenes und durstiges Land – überall nur Staub. Bereits 100 Kilometer vor Mubi standen die Leute schon winkend an den Straßen und riefen uns „Bonnke!“ und „Kolenda!“ zu. Bitte sieh dir das beigefügte Bild an. Es war überwältigend!
Der Gouverneur des Bundeslandes empfing uns im Regierungsgebäude in Yola und später begrüßte uns der Emir von Mubi herzlich mit den Worten, dass sie schon so lange auf unser Kommen gewartet hätten. Alles ist bereit für morgen, unseren ersten Gottesdienst. Und glaube mir: Wir brauchen uns nicht aufzuwärmen – wir sind bereits heiß!
Mubi liegt an der Grenze zu Kamerun und wir erwarten eine sehr große Anzahl Menschen. Das Evangelium wird verkündigt werden und Jesus wird auch in diesem weit abgelegenen Teil des Landes triumphieren. Bitte betet für uns – und einen ganz besonderen Dank an alle, die uns unterstützt haben, damit diese Evangelisation stattfinden kann.
Mit euch verbunden – Afrika wird gerettet werden!
Evangelisten Reinhard Bonnke und Daniel Kolenda
gemeinsam mit dem ganzen CfaN-Team

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Tag 1 - Mittwoch, 11. Februar 2009
Liebe Missionspartner!
Unser erstes Treffen der Großevangelisation in Mubi ist gerade zu Ende gegangen und wir sind soeben ins Hotel zurückgekehrt. Es war ein herrlicher Start. 350.000 Menschen kamen heute Abend zusammen. Bitte schau dir das überwältigende Foto an. Das Wort Gottes und seine Gegenwart erreichten jeden Einzelnen – Menschenscharen bereuten ihre Sünden und nahmen Jesus als ihren Retter an. Das Evangelisationsgelände ist das größte Feld, das wir jemals hatten. Hier könnten sich 5 Millionen versammeln, was wahrscheinlich weit mehr ist, als in dieser ländlichen Region überhaupt leben. Nichtsdestotrotz: Wir wollen jede erreichbare Seele für Jesus gewinnen!
Wunder geschahen sozusagen „nonstop“. Sehr viele Blinde wurden geheilt. Auf einem Bild kannst du einen moslemischen Mann mit gelbem Hut sehen. Er war 8 Jahre lang vollkommen blind, doch Jesus heilte ihn.
Es bewegt unsere Herzen, zu sehen, wie die Leute in Massen aus den umliegenden Städten und Dörfern anreisten und nun auf dem staubigen Feld campieren, um bis zum Ende der Abschlussveranstaltung bleiben zu können. Jesus liebt jeden Einzelnen von ihnen. Wir lesen, dass der Herr einen ganz besonderen Blick für die Ausgestoßenen hatte, wie Zachäus, die samaritische Frau, den römischen Soldaten oder die blinden Bettler. Er wusste alles von ihnen, das Beste … und das Schlechteste. Er sah die Furcht, fühlte die Verzweiflung und wusste gleichzeitig um den Mut dieser „kleinen Leute“. Er war der absolute „Champion“ für die Bedürftigen, der Retter ihrer Seelen und der Heiler ihrer kranken Körper. Und ganz ähnlich ist die Situation noch heute. Jesus ist der Gleiche – heute wie damals! Sein Dienst wird weitergeführt – durch uns als seine Nachfolger.
Danke, dass du für uns betest. Wir sind von Herzen dankbar dafür. Ohne dich können wir dieses Werk nicht tun.
Mit euch verbunden – Afrika wird gerettet werden!
Evangelisten Reinhard Bonnke und Daniel Kolenda
gemeinsam mit dem ganzen CfaN-Team

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Tag 2 - Donnerstag, 12. Februar 2009
Liebe Missionspartner!
Heute, am zweiten Tag unserer Großevangelisation in Mubi, erlebten wir eine Zunahme der Besucherzahl von 350.000 auf 425.000. Evangelist Daniel Kolenda predigte an diesem Abend. Er verkündete das unverfälschte und kraftvolle Evangelium und eine große Anzahl Menschen nahm Jesus als Erlöser an.
Heute Nachmittag wollten wir uns unser Evangelisationsfeld näher betrachten, es ist ein gigantisches, ehemals militärisches Übungsgelände. Wir waren überwältigt: Etwa 50.000 Menschen campieren hier draußen auf dem staubigen Feld, um keinen der abendlichen Gottesdienste zu verpassen. So ähnlich muss es auch in Israel zu den Tagen Jesu gewesen sein, als große Menschenmengen ihm nachfolgten. Auch wenn ich davon ausgehe, dass die Menschenmengen hier viel größer sind als damals, so ist es doch derselbe Jesus, der heute Abend hier ist. Und so erlebten wir nach dem Gebet für die Kranken wieder eine Flut von Heilungen. Eine Mutter kam mit ihrem blinden Kind. Mit Tränen gab sie ihr Zeugnis. Sie hatte während des Gebets für die Kranken ihr Baby auf ihrer Schulter und sagte: „Schau auf zu Jesus!“. Dann legte sie die Hand auf das Kind und sofort wurden die Augen des Babys geöffnet. Bitte sieh dir das Foto dazu an. Auch andere blinde Menschen empfingen ihr Augenlicht und viele Verkrüppelte konnten wieder gehen. Ein Gelähmter bezeugte seine vollkommene Heilung und eine Frau mit einem angeschwollenen Bauch konnte mit eigenen Augen zusehen, wie während des Gebetes ihr Bauch wieder auf die normale Größe schrumpfte.
An diesem Morgen versammelten sich die ersten Besucher schon um 5:00 Uhr morgens zur Feuerkonferenz. Peter van den Berg und ich predigten. Wir möchten, dass das Volk Gottes im Strom des lebendigen Wassers geradezu schwimmt. Denn was Gott tut, ist immer voller Leben. In der Bibel ist das Wasser lebendiges Wasser, das Feuer ist lebendiges Feuer, das Brot ist lebendiges Brot und die Freude ist lebendige Freude, lebendige Begeisterung. Gott schafft nie das Gleiche. Was immer er tut ist neu. Es ist ein fortwährender Prozess von „Neu-sein“, von Erneuerung, von Neuheit. Jeder Augenblick ist von ihm neu geschaffen, genau wie die Sonne jeden Augenblick neues Licht und neue Hitze ausstrahlt. Er ist unsere Sonne, unser strahlendes Licht. Er füllt all unsere Empfindungen mit seinem herrlichen Licht und seiner Stärke. Und sein Licht strahlt hier in Mubi-Land.
Die wundervolle Dynamik hier in Mubi nimmt an Stärke zu. Bitte betet weiter für uns.
Wir lieben euch und beten für euch.
Mit euch verbunden – Afrika wird gerettet werden!
Evangelisten Reinhard Bonnke und Daniel Kolenda
gemeinsam mit dem ganzen CfaN-Team

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Tag 3 - Freitag, 13. Februar 2009
Liebe Missionspartner!
Der dritte Tag der Großevangelisation in Mubi liegt nun hinter uns. Die Dynamik nimmt weiter zu und heute besuchten 540.000 Menschen den Abendgottesdienst.
Welche Botschaft predigen wir? Nur eine: „Jesus rettet!“ Was bedeutet das? Es ausschöpfend zu beschreiben ist schier unmöglich, denn es umfasst das ganze Leben und ist so viel mehr als nur eine Versicherung vor dem Höllenfeuer und ein Reisepass zur Herrlichkeit. Die beiden Worte „Jesus rettet“ sind vermutlich die gewichtigsten Worte der ganzen Weltgeschichte und es werden alle 66 Bücher der Bibel benötigt, um sie erklären zu können. Es ist ganz einfach – und hat doch, wie alles, was Gott tut, eine Ehrfurcht gebietende Tiefe. Sie inspirieren immer wieder aufs Neue, darüber nachzudenken und darüber zu predigen.
Menschenscharen antworteten auf diese Worte und empfingen Jesus. Welch ein wundervoller Erlöser. Dann folgte eine neue Flutwelle von Heilungswundern mit kraftvollen Zeugnissen. Eine Frau, seit drei Jahren blind, lächelt von einem Ohr zum andern, während sie ihre Heilung zur Begeisterung der Menge bezeugt. Eine junge Frau, die seit 23 Jahren (!) taub und blind war, empfing ihr Augenlicht und ihr Hörvermögen! 12 Frauen kamen gemeinsam auf die Bühne, um zu bezeugen, dass sie vor einem Jahr auf unserer Großevangelisation in der Stadt Yola von Unfruchtbarkeit geheilt wurden. Als Beweis ihrer Heilung brachten sie 12 schöne, stramme Babys mit auf die Bühne.
Vor uns liegt nun das Wochenende. Wir erwarten ein herrliches „Crescendo“ des Heiligen Geistes. Danke für alles Mittragen und Mitbeten. Der Herr wird euch reichlich belohnen.
Mit euch verbunden – Afrika wird gerettet werden!
Evangelisten Reinhard Bonnke und Daniel Kolenda
gemeinsam mit dem ganzen CfaN-Team

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Tag 4 - Samstag, 14. Februar 2009
Liebe Missionspartner!
An diesem Morgen kamen 65.000 Gemeindemitarbeiter zur Feuerkonferenz – bitte sieh dir das eindrucksvolle Foto an. Ihre Herzen waren so ausgetrocknet wie die Landschaft hier, doch der Gott, der uns sein Feuer schenkt, tat es auch hier. Ja, das Feuer des Heiligen Geistes fiel mächtig. Bei dem Erlebnis der Taufe im Heiligen Geist geht es nicht um ein paar „Quäntchen Herrlichkeit“, damit wir uns wohlfühlen, sondern darum, uns auszurüsten, die Aufgaben, die uns das Evangelium stellt, in Angriff zu nehmen und in Realität umzusetzen.
Zur Abendversammlung kamen 630.000 Besucher zusammen. Das Evangelium erklang so klar wie der Klang einer Glocke – mit herrlichen Resultaten. Daniel Kolenda predigte mit ganzem Herzen. Die Botschaft erklang in Autorität als: „So spricht der Herr …“ und nicht als: „Ich sage euch …“ Eine Botschaft, die uns durchdringt und berührt, die uns einhalten lässt auf unserem Weg und uns herumwirbelt, so dass wir nun für immer in die Richtung Gottes gehen. Wir wünschten uns sehr, ihr hättet das persönlich miterleben können.
Schon während der ganzen Predigt brach in der Menge immer wieder jubelnde Begeisterung aus. Es geschahen bereits Wunder – ohne dass jemand dafür gebetet hätte. Unzählige Leidende empfingen Heilung und Befreiung. Die Reihe derer, die Zeugnis geben wollten, schien gar nicht aufzuhören. Es war, als ob Ströme heilenden Wassers durch die große Versammlung geflutet wären.
- Eine junge Frau war seit 20 Jahren gelähmt. Während des Gebetes für die Kranken fiel sie auf den Boden. Sie sagte, dass sie gesehen hätte, wie ein von Licht umgebener Mann, der ein weißes Gewand trug, zu ihr kam und sie fragte „Was möchtest du?“ Sie sagte: „Ich möchte geheilt sein!“. Als sie zu sich kam, entdeckte sie, dass sie beide Beine völlig normal gebrauchen konnte … sie konnte sogar rennen.
- Ein kleiner moslemischer Junge, der sein ganzes Leben lang auf dem Boden herumgekrochen war, stand heute Abend zum ersten Mal auf.
- Der Fuß eines Mädchens war verkrüppelt. Seit 4 Jahren konnte sie nur auf der Seite des Fußes laufen, der deformiert und verbogen war. Ich konnte die dicke Hornhaut auf der Seite des Fußes sehen. Während des Gebetes spürte sie mit ihrem Fuß plötzlich den Boden. Sie hörte ein krachendes Geräusch und sah, wie sich ihr Fuß ausstreckte. Jesus hatte sie geheilt!
Am morgigen Sonntagabend werden wir unsere Abschlussveranstaltung hier in Mubi im Nordosten Nigerias haben. Bitte betet weiter für uns. Wir brauchen es sehr.
Mit euch verbunden – Afrika wird gerettet werden!
Evangelisten Reinhard Bonnke und Daniel Kolenda
gemeinsam mit dem ganzen CfaN-Team

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Tag 5 - Sonntag, 15. Februar 2009
Liebe Missionspartner!
 Man könnte es das „Wunder von Mubi“ nennen. Es ist einfach unbeschreiblich. Das Treffen heute Abend wurde von 500.000 Menschen besucht – und das im Norden Nigerias! Ich kann gar nicht aufhören, diese wunderbaren Gesichter zu betrachten. Der Heilige Geist hat uns hierher geführt. Er hat uns dazu gebracht, die Verlorenen zu suchen und nach denen zu sehen, die übersehen sind. Hier fanden wir sie – und sie wiederum wurden durch Jesus gefunden.
Die Gesamtbesucherzahl während der 5-tägigen Großevangelisation beläuft sich auf 2.445.000 Menschen. Wir können es tatsächlich das „Mubi-Wunder“ nennen, denn es geschah gegen jegliche Chance. Zuerst kamen wir an einen Punkt, an dem wir kurz davor standen, die Veranstaltung wegen mangelnder Finanzen absagen zu müssen, doch der Herr bahnte einen „Weg durch das tosende Wasser“. Zum anderen ist dies in ganz Nigeria der unwahrscheinlichste Ort, an dem man erwarten würde, solch ein himmlisches Erdbeben zu erleben. Und auch die Wunder heute Abend bildeten da keine Ausnahme, wie du auf den Bildern sehen kannst. Die Blinden können sehen und die Lahmen laufen.
Ein ganz großes Danke an alle, die mit uns zusammenstanden und weiterhin stehen. Wir können uns nicht zurücklehnen oder zur Ruhe setzen. In einigen Wochen schon wird uns unser „feuriger Kampfwagen“ zu einem ganz ähnlichen Platz führen – in die Stadt Bali im nigerianischen Bundesstaat Tabara.
Bitte steht weiterhin an unserer Seite und betet für uns.
Mit euch verbunden – Afrika wird gerettet werden!
Evangelisten Reinhard Bonnke und Daniel Kolenda
gemeinsam mit dem ganzen CfaN-Team

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Das Wunder von Mubi
Nach denen sehen, die übersehen wurden
Man könnte es das „Wunder von Mubi“ nennen, denn es ist einfach unbeschreiblich. Die größte Abendveranstaltung wurde von 630.000 Menschen besucht – und das im Norden Nigerias!
Der Heilige Geist hat uns hierher geführt. Er hat uns dazu gebracht, die Verlorenen zu suchen und nach denen zu sehen, die übersehen wurden. Hier fanden wir sie – und sie wiederum wurden durch Jesus gefunden. Die Gesamtbesucherzahl während der 5-tägigen Großevangelisation belief sich auf die erstaunliche Zahl von 2.445.000 Menschen.
Wir können tatsächlich von einem „Mubi-Wunder“ sprechen, denn eigentlich gab es kaum eine Chance, dass diese Veranstaltung stattfinden würde. Zuerst kamen wir an einen Punkt, an dem wir kurz davor standen, die Evangelisation wegen mangelnder Finanzen absagen zu müssen, doch der Herr bahnte einen „Weg durch das tosende Wasser“. Zum anderen ist dies in ganz Nigeria der unwahrscheinlichste Ort, an dem man erwarten würde, solch ein himmlisches Erdbeben zu erleben.
Zu behaupten, dass Mubi ein „übersehener“ Ort ist, ist eigentlich sogar untertrieben, denn selbst weit gereiste Nigerianer aus anderen Landesteilen teilten uns mit, noch nie etwas von dieser Stadt gehört zu haben. Doch Jesus kannte den Ort und er führte uns durch seinen Heiligen Geist hierher. Wir erlebten 5 Tage lang eine nahezu unbeschreibliche Flutwelle von Bekehrungen, Befreiungen und der Heilungskraft Gottes.
Die Evangelisations-Stadt
Mubi liegt in einer sehr abgelegenen Region. Deshalb kamen zahlreiche Menschen aus einem riesigen Umkreis – oft zu Fuß – zum Evangelisationsgelände angereist. Bereits während des Aufbaus, Tage vor der eigentlichen Veranstaltung, fanden sich immer mehr Besucher ein. Tausende versammelten sich auf dem weiten, offenen Gelände um die Bühne herum. Ihre Zahl wuchs Tag für Tag, und als die erste Veranstaltung begann, campierten etwa 50.000 Menschen auf dem weitgestreckten Feld. Es war eine richtige „Evangelisations-Stadt“ entstanden. Abends kamen zu den Versammelten Hunderttausende hinzu, ein Strom von Menschen. Es schien, als ob die gesamte Aktivität und Betriebsamkeit der Stadt Mubi auf unser Evangelisationsfeld verlagert worden wäre.
Die Kraft Gottes
Abend für Abend vermehrte sich die Ernte und als Daniel Kolenda an den folgenden Treffen sprach, zog die Kraft des Wortes Gottes immer mehr Menschen an, bis die Menge auf 630.000 Besucher anwuchs. Insgesamt wurden 1.401.837 ausgefüllte Entscheidungskarten abgegeben, die nun durch Zehntausende ausgebildeter Seelsorgehelfer nachverfolgt werden, um die neugeborenen Christen in die Nacharbeit der örtlichen Gemeinden zu integrieren.
Abend für Abend schoben sich nach dem Gebet für Kranke die Menschen zur Bühne, um Zeugnis zu geben. Die Menge war von Freude und Jauchzen erfüllt, wenn sie hörte, wie Menschen Zeugnis davon gaben, dass Gott sie spontan geheilt hatte. Andere kamen zur Plattform, um zu bezeugen, wie Gott sie vor einem Jahr in unserer Großevangelisation in der Stadt Yola geheilt hatte. Der Jubel der Menge stieg durch die stauberfüllte Luft zum Himmel auf.
Ansteckendes Feuer
Zusätzlich zu den abendlichen Evangelisationsveranstaltungen fanden sich die Teilnehmer der Feuerkonferenz morgens an einem anderen Ort zusammen. Mit 65.000 Teilnehmern war es eine der größten Feuerkonferenzen, die wir bisher durchführen konnten – mit dem bemerkenswerten Unterschied, dass alle anderen größeren Konferenzen in zentral gelegenen Metropolen stattgefunden hatten – diese hier hingegen in einem kleinen ländlichen Umfeld, weit entfernt von den Geschäftszentren des Landes. Der Hunger der Teilnehmer nach dem Feuer Gottes war so groß, dass der Versammlungsort bereits um 6 Uhr morgens mit Menschen prall gefüllt war. Die meisten von ihnen waren schon vor Sonnenaufgang, in der Dunkelheit eingetroffen. So kam es, dass die Konferenz schon um 7 Uhr morgens voll im Gange war.
Am Samstagmorgen, dem letzten Treffen der Feuerkonferenz, konnten wir wunderbar mitverfolgen, wie Tausende dieser Diener des Herrn das Feuer des Heiligen Geistes empfingen. Sie gingen mit Feuer und erneuertem Eifer für die Rettung der Verlorenen in ihre Städte und Dörfer zurück.
Das Wunder geht weiter
Am Abschlussabend brachte Daniel Kolenda ein weiteres Mal die klare Botschaft des Evangeliums und sprach nach dem Bekehrungsaufruf über die Taufe im Heiligen Geist. Die gewaltige Menschenmenge wurde eingeladen, dieses wundervolle Geschenk des Herrn von ihm selbst in Empfang zu nehmen. Die Luft erfüllte sich für Minuten mit brausendem Lobpreis, der zum Himmel aufstieg, und Hunderttausende von Stimmen priesen den Herrn in neuen Sprachen, als der Heilige Geist fiel.
Überall wo wir hinkamen begegneten uns Leute, die begierig waren, uns darüber zu berichten, wie die Kraft Gottes sie berührt hatte. Sie erzählten uns, wie sie gerettet und geheilt, erlöst und befreit wurden, viele von ihnen von dämonischer Bedrückung und von Bindungen, die ihre Familien seit Generationen gefesselt hatten.
Immer wieder sagten uns die geistlichen Leiter, dass man so etwas in Mubi noch niemals erlebt hat und wie sehr sie empfinden, dass nun die Zeit vorbei ist, in der sie übersehen wurden.
Jesus hatte wieder einmal nachdrücklich seinen überwältigenden Willen demonstriert, die Verlorenen zu retten, sowie wir hingehen und nach ihnen suchen. Das Beste von all dem ist, dass das Wunder von Mubi durch Hunderttausende gerettete und geheilte Menschen noch jahrzehntelang in dieser Region weitergehen wird. Sie werden die gute Nachricht des Evangeliums weitertragen nach nah und fern.
Bericht von Peter van den Berg
Übernatürliche Ergebnisse
Liebe Missionspartner!
Eigentlich hatten wir nicht geplant, über die Evangelisation in Mubi eine Missionsreportage (Impact) zu veröffentlichen. Doch die Resultate sind so überwältigend, dass wir wissen, dass wir sie dir unbedingt mitteilen müssen. Die Treue Gottes, uns zu versorgen, zu führen, wiederherzustellen und zu befreien, wird dich ermutigen – egal, in welchen Umständen du gerade stecken magst. Als Diener Gottes machen wir Pläne und arbeiten hart daran, sie umzusetzen – doch dann kommt Gott dazu und die Resultate sind absolut übernatürlich. Die Veranstaltung in Mubi war ein Wunder vom Anfang bis zum Ende; sie fand statt, obwohl es eigentlich völlig unwahrscheinlich war. Zuerst kamen wir an einen Punkt, an dem wir kurz davor standen, die Veranstaltung wegen mangelnder Finanzen absagen zu müssen, doch der Herr bahnte einen „Weg durch das tosende Wasser“. Zum anderen ist dies in ganz Nigeria der unwahrscheinlichste Ort, an dem man erwarten würde, solch ein himmlisches Erdbeben zu erleben.
Eine beispiellose Ernte
Das Evangelium wurde verkündigt und bewirkte einen mächtigen Sieg. Nachdem die Entscheidungskarten ausgezählt waren, stellten wir fest, dass über 1,4 Mio. Menschen Jesus als ihren Retter angenommen hatten. Die Gesamtbesucherzahl an den 5 Abenden belief sich auf 2,4 Mio. und unzählige Kranke und Leidende empfingen Heilung. Ein von ganzem Herzen kommendes DANKE an euch für alles Mittragen! Nur eure Unterstützung hat es ermöglicht, dass wir gehen und den kostbaren Menschen in Mubi das Evangelium verkündigen konnten. Das, was Gott in dieser übersehenen Region in Nordnigeria tat, ist überwältigend.
Es bewegt unsere Herzen zu sehen, wie die Leute in Massen von nah und fern zusammenströmen, um das Wort Gottes zu hören. Jesus liebt jeden Einzelnen von ihnen. Wir lesen, dass der Herr einen ganz besonderen Blick für die Übersehenen hatte, wie Zachäus, die samaritische Frau, den römischen Soldaten oder die blinden Bettler. Er wusste alles von ihnen, das Gute … und das Schlechte. Er sah die Furcht, fühlte die Verzweiflung und wusste gleichzeitig um den Mut dieser „kleinen Leute“. Er war der absolute „Champion“ für die Bedürftigen, der Retter ihrer Seelen und der Heiler ihrer kranken Körper. Und ganz ähnlich ist die Situation noch heute. Jesus ist der Gleiche – heute wie damals!
In der Liebe Jesu mit euch verbunden
Reinhard Bonnke und Daniel Kolenda, Evangelisten
Fotos: Oleksandr Volyk
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