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Großevangelisation in Kafachan, Nigeria
20.–24. August 2008

 

Vorbericht

altAm 20. August beginnt unsere neue Evangelisations-Saison 2008/09 mit sieben Veranstaltungen in Afrika. Wir starten, wie auch in den letzten Jahren, bereits zu einem Zeitpunkt, an dem in Westafrika noch Regenzeit ist. Wie immer ist dies eine besondere Herausforderung, doch wir haben schon wunderbar trockene Veranstaltungen während der Regenzeit erlebt und völlig verregnete während der Trockenzeit. Für uns ist wichtig: ob Regen oder Sonnenschein, das Evangelium muss verkündigt werden!

Kafachan
Kafachan ist die Hauptstadt des kleinen Regierungsbezirks Jema'a in „Kaduna State“, einem Bundesland im Norden Nigerias. Es ist einer der großen Eisenbahnknotenpunkte des Landes, gelegen an der wichtigen Nord-Süd-Verbindung. Rund um die Eisenbahnstation bildete sich in einer dicht bevölkerten Region mit über 800.000 Menschen im Laufe der Jahre eine quirlige Stadt. Viele Menschen aus anderen Bezirken und unterschiedlichsten Stämmen fanden hier Arbeit – bei der Eisenbahn, als Händler oder auch in der Landwirtschaft.

Kafachan liegt 2 Fahrtstunden nördlich der Landeshauptstadt Abuja – hier waren wir im Februar 2006 mit einer Evangelisationskampagne– und 1,5 Stunden westlich der Stadt Jos – hier erlebten wir im Januar 2005eine sehr gesegnete Großevangelisation – und ist heute ein bedeutendes regionales Zentrum.

Zweifellos ist die Landwirtschaft der Hauptwirtschaftszweig im Bundesstaat Kaduna. Etwa 80 Prozent der Menschen arbeiten in diesem Bereich. Es werden Yams, Baumwolle, Erdnüsse, Tabak, Bohnen, Hirse,Ingwer, Reis und Maniok angebaut. Über 180.000 Tonnen Erdnüsse werden pro Jahr geerntet. Die wichtigste Einnahmequelle ist Baumwolle, hierin gilt Kaduna als der führende Produzent in Nigeria. Bedeutend sind auch Viehzucht und Bergbau.

Die Herausforderungen der kommenden Saison, die mit Kafachan beginnt und dann sechs weitere nigerianische Städte erreichen wird, sind gewaltig. Wieder gilt es unter schwierigen Bedingungen mit unseren LKWs Tausende von Kilometern kreuz und quer durch Nigeria zu reisen. Es ist heute so dringlich wie von jeher, in diesem am dichtesten bevölkerten Land Afrikas,in dem fast ein Viertel der Bewohner des afrikanischen Erdteils leben, das Evangelium zu verkündigen. Vieles ist schon erreicht worden, doch noch immersind zahllose Menschen in Okkultismus, Religionsvermischung, Ahnenkult und Zauberei gebunden.

Die Vorbereitungsphase der Evangelisationen in Zusammenarbeit mit den örtlichen Gemeinden und Kirchen sowie die Schulung von vielen Tausend Christen als Seelsorgehelfer und Mitarbeiter ist bereits eine massive Herausforderung für unser Team. Doch es muss gewährleistet sein, dass nach der Evangelisation die ausgefüllten Entscheidungskarten auch tatsächlich verteilt und nachverfolgt werden. In der Vergangenheit hat sich unser Nacharbeitskonzept, in dem wir gemeinsam mit den Christen vor Ort Hand in Hand zusammenarbeiten, bestens bewährt. Unzählige Gemeinden sind gewachsen, oft um200 bis 300%. Unser Wunsch ist, dass jeder neugeborene Christ Heimat in einer lebendigen Ortsgemeinde findet.

Bitte betet weiter für uns. Fürbitte ist für uns so wichtig wie die Luft zum Atmen. Betet vor allem gemeinsam mit uns um Gottes Frieden für die Evangelisation. Die Rate der HIV-infizierten Menschen in der Region um Kafachan gilt als eine der höchsten der Welt und ist auch für nigerianische Verhältnisse weit überdurchschnittlich. Es gibt Quellen, die über40% der Bevölkerung als HIV-positiv bezeichnen.

Wir wissen jedenfalls, dass es jetzt an der Zeit ist, nach Kafachan zu gehen. Die Menschen dort brauchen Jesus als Retter, und unzählige Menschen brauchen Heilung – die Christen brauchen Ermutigung, Vision und Erfüllung mit dem Heiligen Geist.

Wir sind gewiss, dass Gott Großes vorbereitet hat und wir sein Wirken in Kafachan in wunderbarer Weise erleben werden.

Herzlichen Dank für alle Verbundenheit, alles Mittragen und alle finanzielle Unterstützung, die unseren Dienst in Afrika ermöglichen

Gemeinsam in der Ernte für das Reich Gottes.

Evangelist Reinhard Bonnke

Fotos: Oleksandr Volyk

 

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Die Gemeinde Jesus ist kein Vergnügungsdampfer, sondern ein Rettungsschiff und an Deck wird jede Hand gebraucht!
(Reinhard Bonnke)