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Großevangelisation in Ekot Ekpene, Nigeria

5.–9. November 2008

 

Vorbericht

alt Nigeria, der „Riese von Afrika“, wie dieses Land auch gern genannt wird, ist 2,5-mal so groß wie Deutschland, doppelt so groß wie Frankreich und besitzt nach neuesten Schätzungen über 150 Millionen Einwohner. Damit ist es der bei weitem bevölkerungsreichste Staat des afrikanischen Kontinents. Durch seine Lage besitzt das Land mit dem tropischen Klima nur zwei Jahreszeiten: die Regenzeit über das Sommerhalbjahr und die Trockenzeit über den Winter. Vielfältig sind die Kulturen und Völker, die seit der Kolonialzeit in Nigeria vereint sind: über 250 unterschiedliche ethnische Gruppen mit unterschiedlichen Sprachen.

Ekot Ekpene
Ekot Ekpene ist ein historisches, regionales Handelszentrum mit deutlich über 250.000 Einwohnern. Es ist die größte Stadt im Bundesland Akwa Ibom, das für seinen Reichtum an Öl bekannt ist. Hier sitzt u.a. die nigerianische Zentrale des Ölkonzerns Exxon Mobil. Im Südosten Nigerias werden eine Vielzahl an Bodenschätzen gefördert, u.a. Salz, Nitrat, Kalkstein und Erdgas.
Die Menschen gehören vorwiegend zum Stamm der Annang, der im schwülheißen Küstenbereich im Südosten Nigerias lebt, doch es gibt auch zahlreiche Händler und Kaufleute aus anderen Volksgruppen. Gehandelt werden landwirtschaftliche Produkte wie Palmöl, Palmwein, Nüsse, Mais, Yams usw. Die Stadt besitzt eine lange Tradition in der Verarbeitung von Palmfasern (Raffia) zu Kleidungsstücken, Schuhen, Hüten, Handtaschen, Matten und sogar Möbelstücken und ist für Flechtkunst und Schnitzkunst weitbekannt.
Kriegerische Auseinandersetzungen haben in Ekot Ekpene eine lange Geschichte: die Annang kämpften zur Zeit der Kolonialisierung gegen die britischen Truppen und bis heute gibt es Konflikte um die Förderung des Erdöls. Im Biafrakonflikt wurde auch diese Stadt aufgrund ihrer strategischen Lage sehr umkämpft und mehrfach von den Bürgerkriegsparteien überrollt.
Das Bundesland Akwa Ibom ist dreimal so dicht besiedelt wie Deutschland. Hier lohnt es sich, die Netze auszuwerfen und das Evangelium des Friedens zu verkündigen. Wir sind sicher, dass Gott eine mächtige Ernte in dieser Region vorbereitet hat.

Ihr seht, wir erwarten in der vor uns liegenden Saison eine gewaltige Seelenernte – mehrere Millionen Menschen – für Jesus, den „Herrn der Ernte“ (Matthäus 9,38; Lukas 10,2). Das ist mit menschlicher Kraft völlig unmöglich! Wir wissen, dass wir ganz und gar auf unseren Herrn angewiesen und von ihm abhängig sind. In seinem Auftrag gilt es, die Hölle zu plündern, damit der Himmel voll werde!

Fotos: Oleksandr Volyk

 

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Die Gemeinde Jesus ist kein Vergnügungsdampfer, sondern ein Rettungsschiff und an Deck wird jede Hand gebraucht!
(Reinhard Bonnke)