Großevangelisation in Bali, Nigeria

11.–15. März 2009

 

altNigeria
Nigeria, das mit Abstand bevölkerungsreichste Land Afrikas, zählt 36 einzelne Bundesstaaten. Nach wie vor wird es aufgrund der hohen Bevölkerungszahl auch im Jahr 2009 der Schwerpunkt der CfaN-Arbeit bleiben. Der Norden des Landes, der langsam in Steppe und letztlich in die Sahara übergeht, ist moslemisch geprägt, der Süden bereits seit der Kolonialzeit oberflächlich christlich. Eines der Hauptprobleme des Landes ist eine ungute Religionsvermischung (Synkretismus) von Christentum und Animismus. Nicht wenige nigerianische „Christen“ opfern weiterhin den Ahnen, besuchen heidnische Festivals, tragen Talismane, verehren Totems usw.
Eine biblisch fundierte, kompromisslose Verkündigung mit Aufruf zu einer klaren Bekehrung und Lebensübergabe ist an vielen Orten, auch solchen, die scheinbar vorwiegend christlich sind, zwingend notwendig. Es ist eigentlich nicht anders als in Europa, wo ebenfalls an vielen Orten, trotz christlicher Prägung, wenig biblisches Christentum zu finden ist.

Bali
Auch die 400 Kilometer weiter südlich gelegene Stadt Bali in Ostnigeria gehörte früher zu dem deutschen Kolonialgebiet Kamerun. Es ist der zentrale Ort des Balihochlandes von Südadamaua, das teilweise eine Höhe von über 2.000 m erreicht. Der Stamm der Bali, erst vor einigen Generationen aus dem Sudan in diese Region eingewandert, war einst für eine sehr kriegerische Gesinnung und für Kannibalismus bekannt.

Die Stadt liegt im Bundesland Taraba State. Jedes Bundesland im Vielvölkerstaat Nigeria besitzt neben dem offiziellen Namen auch einen, meist sehr wohlklingenden, Titel, der zu Werbezwecken u. Ä. genutzt wird. Taraba trägt aufgrund seiner oft sehenswerten Landschaften den Namen „Nature´s Gift to the Nation“, also: Das Geschenk der Natur an die Nation.

Die Basler Missionsgesellschaft gründete bereits vor 120 Jahren in Bali eine Missionsstation und begann eine segensreiche Arbeit. Dennoch gab es in Orten wie diesen seit Jahrzehnten keine größeren evangelistischen Veranstaltungen. Die Christen der Region sehnen sich nach frischem Feuer vom Himmel, nach Ermutigung und einem mächtigen geistlichen Durchbruch.
Wir waren als CfaN-Team noch nie in dieser Gegend. Die Städte Wukari und Jalingo, in denen wir im Februar 2005 und August 2006 mächtige Durchbrüche für das Reich Gottes erleben durften, liegen jeweils knapp 200 Kilometer entfernt. Wir wissen, dass es an der Zeit ist, ins Hochland von Bali zu gehen, in eine Region, die das Evangelium hören muss, um aus uralten Ketten und Gebundenheiten frei werden zu können. Der Herr hat uns gerufen – und wir werden nicht zögern zu gehen!

Wir erwarten viel in den vor uns liegenden Monaten. Wieder einmal geht es um Millionen kostbarer Seelen. Wer kann ermessen, was diese Veranstaltungen in der sichtbaren und der unsichtbaren Welt für Auswirkungen haben können … für die Region, für Nigeria, für Afrika … ja, für die ganze Welt!

Im Namen Jesu wollen wir die Hölle plündern, damit der Himmel voll werde!

Fotos: Oleksandr Volyk