Großevangelisation in Abakaliki, Nigeria5.–9. Dezember 2007
Vorbericht
Die Stadt wurde erst vor elf Jahren zum Regierungssitz des Bundeslandes ernannt und wächst seitdem unaufhörlich. Abakaliki befindet sich in einer dicht bevölkerten, stark landwirtschaftlich geprägten Region, so dass wir mit bis zu 500.000 Besuchern auf der Großevangelisation rechnen. Die Stadt ist seit jeher ein Zentrum für den Handel mit Yams, Maniok, Reis und Palmöl und gilt als „Fruchtkorb“ des südlichen Nigerias. Die Gewährung von Steuervorteilen hat zu einem starken Wachstum von Industriebetrieben geführt; zu den größten zählt eine Kunstdüngerfabrik. Auch die größte Geflügelfarm Nigerias liegt in Abakaliki. Seit 1996 besitzt die Stadt eine eigene Universität, die Ebonyi State University. Nigeria Wir wissen, dass unsere Arbeit in diesem großen Land noch nicht getan ist. Viele Menschen sind in Namenschristentum und Religionsvermischung – zum Beispiel Ahnenkult – gefangen und müssen dringend die Botschaft der Erlösung durch Jesus Christus hören. Wir sind überzeugt, dass die nigerianischen Städte Abakaliki, Yola und Awka, die der Herr uns für die kommenden Monate bis März aufs Herz gelegt hat, von strategischer Bedeutung sind. Jetzt ist der Tag des Heils, jetzt ist das Gnadenjahr des Herrn, des sind wir gewiss! Tag 1 - Mittwoch, 5. Dezember 2007Liebe Missionspartner!
Es war ein guter Beginn heute Abend. Die Menschen strömten von allen Seiten auf das Evangelisations-Gelände, das mitten in der Stadt liegt. Der Boden ist staubtrocken und über der Menge hängt eine dichte Staubwolke. Das Evangelium erklang glasklar über der versammelten Menge und eine gewaltige Seelenernte durfte eingefahren werden. Die Kraft Gottes explodierte buchstäblich während des Heilungsgebets: Blinde können sehen und Gelähmte wieder gehen. Ein Baby, das im Mutterleib gestorben war, begann plötzlich wieder zu strampeln. Es herrscht große Freude in der Stadt nach diesem herrlichen Auftakt. Bitte betet weiter für uns. Wir erwarten eine gewaltige Zunahme der Besucherzahl und großen Segen. In Jesu Liebe und in seinem Dienst Reinhard Bonnke und das gesamte CfaN-Team
Tag 2 - Donnerstag, 6. Dezember 2007Liebe Missionspartner!
Unser heutiger Abendgottesdienst war voller Zeichen und ein Wunder. Die Besucherzahl hatte sich gegenüber gestern verdreifacht. Ich predigte über das Blut Jesu und die Kraft Gottes ergriff die gesamte Menge. Eine große Anzahl wurde errettet und geheilt. Ein geisteskranker Mann, der in Ketten gefesselt war, wurde völlig frei. Die zahlreichen Heilungswunder lassen sich gar nicht alle aufzählen, und wir preisen den Namen Jesu über seine mächtigen Taten. Die ganze Gegend in und um Abakaliki ist aufgerüttelt. Bitte betet weiter für uns. In Jesu Liebe und in seinen Dienst, Reinhard Bonnke und das gesamte CfaN-Team
Tag 3 - Freitag, 7. Dezember 2007Liebe Missionspartner!
Im Blick auf das vor uns liegende Wochenende haben wir allen Grund, eine weitere Zunahme der Besucherzahlen zu erwarten. Bitte betet weiter für uns. Morgen, am Samstagvormittag, ist der Abschluss-Gottesdienst unserer Feuerkonferenz im örtlichen Stadion und abends ebenfalls wieder eine große Evangelisationsversammlung.
Tag 4 - Samstag, 8. Dezember 2007Liebe Missionspartner! Heute Abend waren 300.000 Besucher auf das Evangelisationsgelände geströmt, um das Evangelium zu hören. Während des Altarrufs nahm eine große Schar von Menschen Jesus als persönlichen Retter an. Auf die Evangelisationspredigt folgte eine Unterweisung über die Geistestaufe und in kurzer Zeit wurden Zehntausende mit dem Heiligen Geist erfüllt und priesen den Herrn in neuen Sprachen. Nach dem Heilungsgebet drängten wieder viele Menschen aufs Podium und berichteten, welch großes Wunder Gott an ihnen getan hat. Während die Geheilten jeweils ihre Geschichte erzählten und Gott die Ehre gaben, tanzte und jubelte die Menge vor Freude. Heute war ebenfalls der Abschluss der Feuerkonferenz, in der 16.000 Teilnehmer eine mächtige geistliche Zurüstung empfingen, um hinauszugehen und zu evangelisieren. Morgen, am Sonntag, ist die Abschlussversammlung und wir erwarten einen besonderen Höhepunkt. Ich danke euch allen von ganzem Herzen für euer Mittragen im Gebet und eure finanzielle Unterstützung, die diesen großen Ernteeinsatz möglich machten. In Jesu Liebe und in seinen Dienst, Reinhard Bonnke und das gesamte CfaN-Team
Tag 5 - Sonntag, 9. Dezember 2007Liebe Missionspartner!
Wir danken dem Herrn für diese reiche Seelenernte. Herzlichen Dank für eure Gebete und eure tatkräftige Hilfe. In Jesu Liebe und in seinen Dienst, Reinhard Bonnke und das gesamte CfaN-Team
Die Kraft des Blutes Jesu in AbakalikiDie gewaltige Zuhörerschar hörte aufmerksam zu, während Reinhard Bonnke die einzigartigen und vielfach unbeachteten Wahrheiten über das Blut Jesu erläuterte. „Es kennzeichnet alle, die an Jesus glauben und unterscheidet sie von den Unerretteten, Innerlich, äußerlich und ewiglich! Es reicht bis in die Tiefen unseres Wesens. Sein Blut ist das Geheimnis des Sieges!
Pastor Paul Nwachukwu von der „Grace of God Mission“ fasste die Situation die Situation im Vorfeld wie folgt zusammen: „Bonnke und sein Team gehen in Nigeria an Orte, um die andere einen großen Bogen machen, weil sie diese zum Evangelisieren als zu schwierig empfinden. Doch dann kommt Bonnke und hält eine Großevangelisation – und danach platzen die Gemeinden durch die zahlreichen Neubekehrten aus allen Nähten.“ Abakaliki ist solch ein Ort. Die Schwachen hebt er aus dem Staub
Zeichen und Wunder bestätigen das Evangelium
Im Laufe der Woche veranstaltete der Gouverneur des Bundesstaates Ebonyi, Dr. Martin Elechi, zu Ehren unseres gesamten CfaN-Teams ein Staatsbankett. Voll Freude erzählte er uns, dass auf Initiative der Vereinten Nationen auf dem derzeit von uns genutzten Evangelisationsgelände in Abakaliki ein Siedlungsprojekt entstehen wird und zu Ehren des Evangelisten eine der Straßen den Namen „Reinhard-Bonnke-Avenue“ tragen solle. Der Vorsitzende der „Christian Association of Nigeria“ fasste die Ereignisse der gesamten Woche mit den folgenden Worten zusammen: „Es war eine Evangelisation, die von Bindungen befreite, die ganze Stadt bewegte, Dämonen vertrieb und in der Tausende und Abertausende Seelen gerettet wurden.“
Begleitet von ihrer Familie bahnte sie sich ihren Weg durch die Menge nach vorne zum Podium, um ihre Heilung zu bezeugen. Während sie vor dem Mikrofon stand, bemerkte sie zum ersten Mal, dass sie wieder singen konnte. Und das tat sie dann auch. Gemeinsam mit Reinhard Bonnke und der Menge, die freudig mit einstimmte, gab sie ihrem Herrn und Heiland die Ehre. Das Wort verkünden
Liebe Missionspartner!Die Macht des Evangeliums Mein Herz ist erfüllt von Freude, während ich euch mitteile, dass in unserer Evangelisation in Abakaliki 782.263 Menschen Jesus als ihren Erlöser angenommen und dies durch ihre ausgefüllten Entscheidungskarten dokumentiert haben. Unter ihnen war auch einer der meist gefürchtetsten Zauberpriester der Region. Er wurde samt seinen 58 Familienmitgliedern errettet! Sein Zeugnis wurde in der ganzen Gegend mit Freuden und Erstaunen aufgenommen, denn er brachte zwei Lastwagen vollgepackt mit allerlei Zauberei-Utensilien und ließ sie öffentlich verbrennen. Jesus ist ein wunderbarer Retter und wir erlebten seine Macht in Aktion!
Großes liegt vor uns! Ich danke euch von ganzem Herzen für eure treue Partnerschaft durch eure Gebete und Gaben in dieser weltweiten Ernte. Ihr habt einen besonderen Anteil in diesem Seelenrettungs-Unternehmen. Der treue Herr segne euch dafür reichlich. Ich bin immer wieder tief bewegt, wenn ich sehe, wie die Menschen herbeiströmen, um das Wort Gottes zu hören und Jesus Christus in ihr Leben aufzunehmen. Und gerade auch in diesem Jahr sind wir auf eure Hilfe und Unterstützung angewiesen. Begleitet uns, glaubt mit uns und freut euch mit uns, wenn wir gemeinsam die Verlorenen ins Vaterhaus bringen. In Jesu Liebe und in seinem Dienst Reinhard und Anni Bonnke Fotos: Oleksandr Volyk |
Großevangelisation in Abakaliki, Nigeria5.–9. Dezember 2007
Vorbericht
Die Stadt wurde erst vor elf Jahren zum Regierungssitz des Bundeslandes ernannt und wächst seitdem unaufhörlich. Abakaliki befindet sich in einer dicht bevölkerten, stark landwirtschaftlich geprägten Region, so dass wir mit bis zu 500.000 Besuchern auf der Großevangelisation rechnen. Die Stadt ist seit jeher ein Zentrum für den Handel mit Yams, Maniok, Reis und Palmöl und gilt als „Fruchtkorb“ des südlichen Nigerias. Die Gewährung von Steuervorteilen hat zu einem starken Wachstum von Industriebetrieben geführt; zu den größten zählt eine Kunstdüngerfabrik. Auch die größte Geflügelfarm Nigerias liegt in Abakaliki. Seit 1996 besitzt die Stadt eine eigene Universität, die Ebonyi State University. Nigeria Wir wissen, dass unsere Arbeit in diesem großen Land noch nicht getan ist. Viele Menschen sind in Namenschristentum und Religionsvermischung – zum Beispiel Ahnenkult – gefangen und müssen dringend die Botschaft der Erlösung durch Jesus Christus hören. Wir sind überzeugt, dass die nigerianischen Städte Abakaliki, Yola und Awka, die der Herr uns für die kommenden Monate bis März aufs Herz gelegt hat, von strategischer Bedeutung sind. Jetzt ist der Tag des Heils, jetzt ist das Gnadenjahr des Herrn, des sind wir gewiss! Fotos: Oleksandr Volyk |




Veranstaltungen 



Abakaliki
Nigeria besitzt nach neuesten Statistiken über 160 Mio. Einwohner. Es ist das bevölkerungsreichste Land in ganz Afrika.
Wir evangelisieren gerade in Abakaliki, der Hauptstadt des nigerianischen Bundesstaates Ebonyi.
Der Gouverneur des Bundesstaates Ebonyi veranstaltete heute zu Ehren unseres gesamten CfaN-Teams ein Staatsbankett. Überschwänglich brachte er seine Freude zum Ausdruck. Er erzählte uns, dass auf dem derzeit von uns genutzten Evangelisationsgelände in Abakaliki eine Siedlung entstehen wird und eine der Straßen den Namen „Reinhard-Bonnke-Avenue“ tragen solle.
Von einer weiteren herrlichen Evangelisationsversammlung kehrten wir gerade in unser Quartier im Gästehaus des Gouverneurs zurück, das er uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Die Zuhörerschar war heute Abend auf 200.000 Personen angewachsen. Ich hatte Evangelist Daniel Kolenda gebeten, das Wort Gottes zu verkünden. Er erfüllte diese Aufgabe exzellent und wir durften eine gewaltige Seelenernte einfahren. „Etwas derartiges haben wir in unserer Stadt bisher noch nie erlebt“, sagte der Bischof der Methodistenkirche, „es ist wie die Erfüllung eines wunderbaren Traumes.“ Wir sagen dazu: „Dies ist vom Herrn geschehen und ist ein Wunder in unseren Augen.“
Zum heutigen Abschlussgottesdienst hatten sich 360.000 Menschen versammelt und hörten aufmerksam der Predigt zu. Das Wort Gottes fiel auf sehr guten Boden und eine riesige Schar bekehrte sich zu Jesus. Zahlreiche herrliche Heilungswunder geschahen. Darunter war eine Frau, die nach 15 Jahren völliger Blindheit wieder sehen kann. Ein Wachmann, der an einer Schussverletzung im Unterleib litt, wurde vollkommen geheilt … und viele andere. Die versammelte Menge war außer sich vor Freude und gab Gott lauthals die Ehre.
Als Reinhard Bonnke und das CfaN-Team in Abakaliki eintrafen, sagte Gouverneur Dr. Martin Elechi ein Treffen mit dem nigerianischen Präsidenten ab, um Pastor Bonnke im Bundesstaat Ebonyi persönlich willkommen zu heißen. Er ließ ebenfalls zahlreiche Amtsgeschäfte während dieser Evangelisationswoche ruhen, damit die Beamten an der Evangelisation teilnehmen konnten. Die Erwartungen an diese Evangelisation waren im Vorfeld bereits sehr hoch.
Am Ende einer Versammlung kam ein ehemaliger Zauberpriester aufs Podium, nachdem er seine ganzen Zauberei-Gegenstände mitgebracht hatte, um sie öffentlich zu verbrennen. Er erzählte der versammelten Menge, dass er und sein ganzer Haushalt von 59 Personen Buße getan hatten und sie am Abend zuvor ihre Leben Jesus Christus ausgeliefert hatten. Obwohl der Boden völlig ausgetrocknet und staubig war, konnte eine gewaltige Ernte für die Ewigkeit eingebracht werden.
Zum Dienst gesalbt
Ein Loblied zu Ehren des Heilands
Im Rückblick auf das Jahr 2007 bin ich wieder aufs Neue verblüfft über Gottes Treue und seiner Retterliebe! Wir haben buchstäblich erlebt, wie Millionen kostbarer Seelen ihre Entscheidung für Jesus festmachten. Im vergangenen Jahr durften wir sehen, wie Gottes Hand mächtige Wunder wirkte und Leben veränderte – nicht nur in den Städten Afrikas, sondern auch in anderen Teilen der Erde. Wir geben Gott dafür alle Ehre.