Großevangelisation in Lagos, Nigeria
15.–19. November 2006
Tag 1 - Mittwoch, 15. November 2006
Liebe Missionspartner!
Hier kommt der Tagesbericht aus Lagos von unserem ersten Evangelisationsabend. Die Kraft Gottes war spürbar und sichtbar. Eine große Zahl von Menschen nahm Jesus als persönlichen Retter an.
Gott bestätigte sein Wort durch mitfolgende Zeichen und Wunder. Ein kleiner Junge, der drei Jahre unter der Kinderlähmung gelitten hatte, wurde geheilt und kann jetzt wieder gut gehen. Seine Mutter war überglücklich und wir freuten uns mit ihr. Krebsgeschwulste verschwanden und Leistenbrüche wurden geheilt. Die Menge pries Gott mit lautem Jubel.
Dieser Gottesdienst war erst der Auftakt unserer Evangelisation und wir glauben, dass dies erst der Beginn einer gewaltigen Seelenernte in dieser Woche ist. Bitte betet weiter für uns.
In Jesu Liebe, direkt vom Erntefeld,
Reinhard Bonnke
und das gesamte CfaN-Evangelisationsteam
Tag 2 - Donnerstag, 16. November 2006
Liebe Missionspartner!
Ein weiterer reich gesegneter Gottesdienst liegt hinter uns. Wieder bevölkerte eine große Menschenmenge das Evangelisationsgelände, das von den starken Regenfällen der letzten Woche an vielen Stellen noch sehr sumpfig ist. Die Reaktion auf den Altarruf war gewaltig und Gott bestätigte wiederum sein Wort durch zahlreiche Heilungen und herrliche Befreiungen aus satanischen Bindungen. Vielen Dank für eure Fürbitten. Sie sind von großer Wirkung.
In der Feuerkonferenz, die am Vormittag im Nationalstadion von Lagos begann, war Gottes Gegenwart deutlich spürbar. Mit Spannung sehen wir dem weiteren Wirken Gottes bis zum kommenden Sonntag hier in Lagos entgegen. Bitte betet weiter für uns.
Herzliche Grüße von Gottes Erntefeld und in Jesu Liebe verbunden,
Reinhard Bonnke
und das gesamte CfaN-Team
Tag 3 - Freitag, 17. November 2006
Liebe Missionspartner!
Die Herrlichkeit Gottes war während des heutigen Gottesdienstes in besonderer Weise spürbar. Jesus offenbarte seine Retterliebe, Barmherzigkeit und Allmacht in ihrer ganzen Fülle. Die Reaktion auf den Altarruf war so gewaltig, dass ich den Eindruck hatte, die gesamte versammelte Menge würde sich durch die enge Pforte ins Reich Gottes drängen. Zahlreich wurden Kranke gesund und bezeugten zur Ehre Gottes ihre Heilung vor der versammelten Zuhörerschar.
Das Evangelisationsgelände ist teilweise noch immer sehr sumpfig. Die gesamte linke Hälfte auf dem beigefügten Foto sowie einige andere Stellen stehen noch unter Wasser, aber wir lassen uns davon nicht aufhalten.
Herzlich danke ich euch für alle eure Gebete und eure tatkräftige Unterstützung. Gott wird euch dafür reichlich segnen. Wir erwarten noch einen gewaltigen Segen am Wochenende.
Herzliche Grüße von Gottes Erntefeld und in Jesu Liebe verbunden,
Reinhard Bonnke
und das gesamte CfaN-Team
Tag 4 - Samstag, 18. November 2006
Liebe Missionspartner!
Die heutige Abend-Evangelisation war einfach herrlich. Eine große Zahl von Menschen wurden gerettet, das Feuer des Heiligen Geistes fiel in mächtiger Weise und Gott heilte wiederum viele Kranke. Darunter war ein 32-jähriger Mann, der mit seinem Rollstuhl auf das Podium kam. „Ich habe mein ganzes Leben darin zugebracht“, sagte er, während er frei über das Podium lief und uns ein Klassenfoto aus seiner Schulzeit zeigte, auf dem derselbe Rollstuhl zu sehen war. Noch viele weitere Heilungen wurden bezeugt. Jesus schenkte Heilungen in Fülle, so wie ein Vater seinen Kindern Brot austeilt. Und das ist unser allmächtiger Gott, dem wir dienen.
Am Vormittag ging unsere Feuerkonferenz zu Ende und auch hier fiel das Feuer Gottes. Mein Herz war tief bewegt. Herzlichen Dank für eure Gebete und eure Hilfe. Der Herr wird euch dafür reichlich belohnen.
Reinhard Bonnke
und das gesamte CfaN-Team

Tag 5 - Sonntag, 19. November 2006
Liebe Missionspartner!
Diese Zeilen schreibe ich direkt aus einem unserer Container, der neben dem Evangelisationsgelände steht. Unsere letzte Versammlung ging gerade zu Ende. Alles in allem war es wieder eine gewaltige Seelenernte. Erst vor wenigen Minuten noch nahmen Hunderttausende von Besuchern Jesus als ihren Erlöser an. Bestimmt freut sich der ganze Himmel darüber und auch ich bin von dieser Freude erfüllt. Gott schenkte eine Fülle an beachtenswerten Zeichen und Wundern. Jesus war und ist mitten unter uns. Gott gebührt dafür alle Ehre. Herzlichen Dank für all eure Gebete und eure rechtzeitige finanzielle Hilfe.
In zwei Wochen kehren wir bereits wieder zu unserer nächsten Evangelisation hier nach Nigeria zurück! Das Feld hier ist weiß zur Ernte! Möge der Herr uns helfen, dass wir unseren jeweiligen und unterschiedlichen Berufungen gerecht werden.
Herzliche Grüße von Gottes Erntefeld und in Jesu Liebe verbunden,
Reinhard Bonnke
Und das gesamte CfaN-Team
Beispiellose technische Herausforderungen
Nur eine Woche vor Beginn der Lagos-Evangelisation 2006 ging die
Regenzeit zu Ende. Demzufolge glich das riesige Veranstaltungsgelände
einem einzigen Sumpfgebiet und erforderte vom Technikteam neben allem
handwerklichen Geschick ein hohes Maß an Improvisationstalent. So
wurden an Stelle der sonst üblichen Lichtmasten die noch vorhandenen
Betonpfeiler einer abgetragenen Mauer verwendet. Die schweren
Container, voll bepackt mit Nacharbeitsbüchlein, konnten erst einen Tag
vor Beginn der Evangelisation angeliefert werden, denn man musste
befürchten, dass die Sattelschlepper in der nur oberflächlich
abgetrockneten dünnen Erdschicht versinken. Große Planierraupen ebneten
das Gelände und schütteten haufenweise Sand auf die weite Sumpffläche.
Man hatte Mauern abreißen müssen, um der zu erwartenden Menschenmenge
den Zugang zum Gelände zu ermöglichen. Obwohl über die ganze Woche
hinweg noch einige Sumpflöcher bestehen blieben, ließen sich die Leute
nicht davon abhalten, zu kommen und großen Segen zu empfangen.
Für den Bedarf der gesamten Erntesaison wurden 7 Millionen
Nacharbeitsbüchlein gedruckt und in insgesamt 21 Containern strategisch
für die kommenden Einsätze platziert, um in der Nacharbeit von den
Seelsorgehelfern an die Neubekehrten ausgehändigt zu werden. Die
komplette technische Ausrüstung – die Licht- und Tonsysteme – werden
ständig sorgfältig gewartet, damit ein pannenfreier Einsatz für alle
sechs Evangelisationen gewährleistet ist.

Missionspartner und Freunde zu Besuch
Mehr als zweihundert internationale Gäste, darunter langjährige
Missionspartner, Evangelisten, Pastoren und Freunde des Missionswerkes,
waren nach Lagos gekommen, um einmal selbst die Dynamik einer
CfaN-Großevangelisation mitzuerleben. Viele von ihnen, die über
Jahrzehnte treu die Missionsarbeit mit ihren Gebeten und Gaben
unterstützen, erlebten jetzt zum ersten Mal live den Augenblick, als
Tausende von Menschen auf den Altarruf reagierten und Jesus als ihren
persönlichen Erlöser annahmen. Für die Evangelisten war es eine Zeit
der persönlichen Herausforderung und Inspiration, sich ebenfalls in
einem geisterfüllten Evangelistendienst, durch den ganze Nationen
verändert werden, von Gott gebrauchen zu lassen. Man konnte sehen, wie die Herzen der Gäste neu mit einer Liebe zu den Verlorenen entzündet wurden.
Neues Leben in Lagos
Die Zahl der Evangelisationsbesucher stieg von Tag zu Tag. Tapfer trotzten sie den chaotischen Verkehrsverhältnissen auf den
Straßen von Lagos, die sich zu Beginn der jeweiligen Gottesdienste noch
verdichteten. Sie kamen, um an „Bonnkes Evangelisation“ teilzuhaben. Es
waren immerhin sechs Jahre vergangen, seit Reinhard Bonnke und das
CfaN-Team in Lagos evangelisierten. In den dazwischen liegenden Jahren
hatte das Team zahlreiche andere Städte und Gegenden in diesem
bevölkerungsreichsten Land Afrikas besucht. Doch jetzt war die Freude
darüber groß, dass der Evangelist in ihre Stadt zurückgekehrt war.
Die Teilnehmer der Feuerkonferenz waren ebenfalls hungrig danach, etwas
von dem Feuer zu empfangen, das den Evangelisten nicht ruhen lässt, die
Verlorenen aus der Hand des Feindes zu befreien. Reinhard Bonnke
erinnerte sie daran, dass er „seine Salbung“ nicht an sie abtreten
könne, da sie für ihn einzigartig sei. Aber anhand des Wortes Gottes
führte er sie dahin, dass sie alle am Samstagmorgen bereit waren, ihre
persönliche Salbung zu empfangen.
An allenfünf Abenden versammelte sich die Menge, um das
lebensverändernde Evangelium zu hören. Darunter befanden sich immer
Menschen, die eine derartige Botschaft noch nie zuvor gehört hatten.
Sie nahmen jedes Wort in sich auf und hoben schließlich beim Altarruf
ihre Hand, um sich zum ersten Mal in ihrem Leben für Jesus zu
entscheiden, den sie jetzt kennen gelernt hatten und von dem sie
erwarten, dass er ihr Leben verändern wird. Dann gab es die Gruppe
derjenigen, die schon vor längerer Zeit das Evangelium gehört und sich
für Jesus entschieden hatten, aber im alltäglichen Trubel von Lagos ihr
Ziel aus den Augen verloren hatten. Reinhard Bonnke bezeichnete sie als
„Rückfällige“, für die es an der Zeit sei, wieder zu Jesus
„zurückzufallen“. Alle, ob jung oder alt, neubekehrt oder erneut
zurückgekehrt, nahmen das Wort Gottes auf, als hätte Reinhard Bonnke
nur für sie ganz allein gepredigt. Abend für Abend wurde die Botschaft
bestätigt, drang in die Herzen, veränderte Leben, wusch Sünden hinweg
und brachte Licht und Leben in die dunkelsten Bereiche des menschlichen Daseins. In großer Zahl wurden Seelen errettet.
Zeichen und Wunder
Am Samstagabend fiel das Feuer Gottes in mächtiger Weise, während die
versammelte Menge den Heiligen Geist in ihr Leben aufnahm. An diesem
und an den vorangegangenen Abenden schenkte Gott wieder bemerkenswerte
Heilungen. Unter ihnen war ein 32-jähriger Mann in einem Rollstuhl.
„Ich verbrachte darin mein ganzes Leben“, sagte er, während er über das
Podium lief und uns ein Klassenfoto aus seiner Schulzeit zeigte, auf
dem er im gleichen Rollstuhl zu sehen war. Es wurden noch zahlreiche
weitere Wunder bezeugt. Jesus schenkte Heilungen wie ein Vater, der
seinen Kindern das Brot austeilt und nichts von all dem Guten
zurückhält. So ist unser mächtiger Gott, dem wir dienen.
Es geht weiter
Kaum war der letzte Gottesdienst beendet, trat das Technikteam in
Aktion. Unmittelbar nach dem letzten Wort vom Podium begann die
Abbau-Arbeit, um die Ausrüstung nach Ikom zu schaffen, einer entlegenen
Provinzstadt in der Nähe von Kamerun, wo zwei Wochen später die nächste
Evangelisation stattfand.
Liebe Missionspartner!
Unsere Lagos-Evangelisation 2006 hatte aufgrund der in den letzten sechs Jahren gesammelten Erfahrungen in Nigeria die berechtigten Erwartungen auf eine der größten Seelenernten in der Geschichte von Christus für alle Nationen genährt. Aber dies traf leider nicht so ein. Wir trafen auf Widerstände, die nicht in unserem Einflussbereich lagen und leider erst sehr spät erkennbar wurden. Es stellte sich heraus, dass die Einheit unter den christlichen Kirchen nicht mehr in dem Maße vorhanden war, wie wir sie im Jahr 2000 dort vorgefunden hatten, und sie nicht mehr gemeinsam an einem Strang zogen.
Die höchste Besucherzahl während der Lagos-Evangelisation betrug „nur“ 300.000 in einem Gottesdienst. Aber der Herr segnete auf wunderbare Weise. Wir würden uns versündigen, wollten wir uns darüber beklagen, denn Jesus bestätigte sein Wort durch klare Bekehrungen und viele Zeichen und Wunder sowie ein gewaltiges Ausgießen seines Heiligen Geistes.
Mein besonderer Dank gilt allen, die uns während dieser Evangelisation mit ihren Gebeten und finanziellen Gaben unterstützten. Eure Hingabe wird vom Herrn in besonderer Weise belohnt und gesegnet.
6 Evangelisationen in 6 Monaten
In den kommenden Monaten von Januar bis April 2007 haben wir noch vier Evangelisationen in Nigeria geplant. Dies können wir aber ohne euch nicht tun. Eure Gebete und eure finanzielle Hilfe sind lebenswichtige Aspekte in dieser gewaltigen Seelenernte auf Afrikas Erntefeld. Deshalb bitte ich euch während dieser kommenden Monate um eure intensive Fürbitte. Vorwärts, Christi Streiter! „Der Herr wird für euch streiten“ und wir wissen, dass wir auf der Siegesstraße sind.
21 Container, gefüllt mit den wichtigen Nacharbeitsbüchlein, liegen jetzt im Hafen von Lagos und warten darauf, gelöscht zu werden. Sattelschlepper, die unsere notwendige Ausrüstung transportieren, buchstäblich Millionen von Plakaten, Handzetteln und Werbebanner warten darauf, gezielt eingesetzt zu werden. Die erforderliche Logistik für diese 6 Monate dauernde Evangelisations-Saison ist Schwindel erregend – und das trifft auch auf die Höhe der Rechnungen zu.
Bitte steht auch weiterhin an unserer Seite und erwartet mit uns große Dinge und eine vielfältige Ernte kostbarer Menschenseelen! Welch eine Ehre und Freude, dem König aller Könige und Herrn aller Herren zu dienen.
Reinhard Bonnke, Evangelist
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