CfaN-Evangelisation in Ikom, Nigeria
6.–10. Dezember 2006
Tag 1 - Mittwoch, 6. Dezember 2006
Liebe Missionspartner!
Heute, am ersten Tag unserer Großevangelisation in Ikom – einer ländlichen Provinzstadt – versammelten sich 80.000 Besucher und hörten aufmerksam jedem Wort meiner Predigt zu. Eine große Anzahl unter ihnen nahm Jesus als persönlichen Retter an.
Während ich für die Heilung der Kranken betete, geschahen beachtliche Zeichen und Wunder. Ein achtjähriger, blind geborener Junge hatte nach dem Gebet ein vollkommenes Sehvermögen. Seine Mutter war vor Freude „völlig aus dem Häuschen“. Ein Mann, dessen linke Körperseite sieben Jahre lang gelähmt war, lief völlig geheilt über das Podium.
Während unserer Evangelisation in Wukari vor vier Monaten wurde ein geisteskranker Mann – der fünf Jahre lang mit Ketten gefesselt werden musste, von Jesus geheilt und befreit. Er war mit dem Vorsitzenden des Evangelisationskomitees gekommen, zeigte uns die von den Ketten verursachten Narben und bezeugte, dass Jesus ihn völlig erlöst und befreit hat. Der Jubel der Menge war grenzenlos.
Bereits gestern wurde uns hier in Ikom ein stürmischer Empfang bereitet. Entlang den Straßen standen dicht gedrängt die Bewohner und begrüßten uns fröhlich. Der traditionelle Häuptling begrüßte uns sehr herzlich und ehrte mich mit einem besonderen Titel. Doch ich ziehe es vielmehr vor, ein einfacher Evangelist zu bleiben.
Bitte betet weiter für uns. Wir erwarten Gottes Kraftwirkungen in einem gewaltigen Ausmaß.
Herzlich grüßt vom Erntefeld
Reinhard Bonnke
und das gesamte CfaN-Team

Tag 2 - Donnerstag, 7. Dezember 2006
Liebe Missionspartner!
Zu unserer zweiten Evangelisationsversammlung heute Abend hatten sich rund 100.000 Besucher versammelt. Es war ein Abend voll großer Freisetzungen. Der Häuptling hatte mir neben verschiedenen anderen Dingen symbolhaft ein Tablett mit Muttererde aus dem Ikom-Land überreichen lassen, mit der Bitte, alle damit verknüpften Flüche und Bindungen zu brechen. Ich bin fest davon überzeugt, dass dies heute Abend geschehen ist. Gott gebührt dafür alle Ehre. Wir erlebten eine mächtige Ausgießung der Segnungen des Evangeliums.
Zahlreiche Kranke wurden geheilt. Leistenbrüche verschwanden. Ein Taubstummer kann wieder hören und auch verständlich sprechen. Blinde können wieder sehen und Lahme wieder gehen.
Der Auftakt unserer Feuerkonferenz heute Vormittag war ebenfalls reich gesegnet. Ich bin mir sicher, dass der Herr seinen guten Heiligen Geist über die Menschen von Ikom und Umgebung ausgießen wird. Bitte betet weiter für uns.
Herzlich grüßen aus dem Erntefeld in Nigeria
Reinhard Bonnke
und das gesamte CfaN-Team

Tag 3 - Freitag, 8. Dezember 2006
Liebe Missionspartner!
Gegenüber gestern ist die Zuhörerschar heute um etwa 50 Prozent angewachsen und sie alle hörten mit großer Aufmerksamkeit dem Wort Gottes zu. Die Reaktion auf den Altarruf war wiederum gewaltig. Alle, die „den Namen des Herrn anriefen“, wurden von Jesus mit offenen Armen empfangen.
Begleitet von Freudentänzen wurde eine große Menge Zaubereigegenstände verbrannt. Die einheimischen Pastoren erzählen mir immer wieder, dass zuvor noch nie etwas Derartiges geschehen ist. Das glaube ich ihnen gerne.
Eine ganze Anzahl von Heilungszeugnissen löste lauten Jubel unter den Zuhörern aus. Unter ihnen war auch ein Mann, der nach sechs Jahren völliger Blindheit plötzlich wieder sehen konnte. Sein Sohn, der ihn begleitete, bestätigte dies voller Freude.
Peter van den Berg übernahm heute früh beide Seminar-Einheiten der Feuerkonferenz, damit ich meine heisere Stimme für die große Abend-Evangelisation schonen und pflegen konnte. Gott segnete auch dort in reichem Maße. Herzlichen Dank für eure Gebete. Wir wissen, dass wir gemeinsam mit euch diese Ernte einholen dürfen.
Reinhard Bonnke
und das gesamte CfaN-Team
Tag 4 - Samstag, 9. Dezember 2006
Liebe Missionspartner!
Heute Abend versammelten sich rund 250.000 Besucher zum Gottesdienst. Für die relativ kleine Provinzstadt Ikom ist das eine große Überraschung. Gott schenkte eine gewaltige Seelenernte, eine feurige Ausgießung des Heiligen Geistes und herrliche Zeichen und Wunder.
Ein Mann erlebte eine äußerst dramatische Heilung, als sein verkürztes Bein deutlich hörbar auf die gleiche Länge des gesunden Beins wuchs. Eine blinde Frau erhielt ihr Augenlicht und viele andere Kranke wurden gesund.
Am Vormittag fand die Feuerkonferenz mit einer gewaltigen Ausgießung des Heiligen Geistes ihren Abschluss. Die Erntezeit ist noch nicht vorbei. Es gilt, noch eifriger als bisher die „Garben“ einzubringen.
Herzlich danke ich euch für eure Gebete und eure Gaben, die dieses Wunder in Ikom möglich gemacht haben.
Reinhard Bonnke
und das gesamte CfaN-Team
Tag 5 - Sonntag, 10. Dezember 2006
Liebe Missionspartner!
Zur Abschlussversammlung heute Abend hatten sich noch einmal 250.000 Menschen versammelt, um das Wort Gottes zu hören. Die Verkündigung des Evangeliums löste wieder eine Welle von Bekehrungen und Heilungen aus. Es war, als berührte der Himmel direkt die Erde; und Jesus wirkte in mächtiger Weise. Unter den zahlreichen Geheilten war eine Frau, die 10 Jahre lang geisteskrank gewesen war. Ihre Angehörigen, die sie begleiteten, zeigten die schweren Eisenketten, mit denen sie jahrelang hatte gefesselt werden müssen.
Wir sind so dankbar, dass der Heilige Geist uns in diesen entfernten Winkel Nigerias geführt hat. Die einheimischen Pastoren sind völlig überwältigt von dem, was Gott in diesen fünf Tagen hier gewirkt hat. Es übertraf ihre kühnsten Träume. „Wir haben noch nie zuvor eine derart große Menschenmenge gesehen, nicht einmal so viele wie auf der Feuerkonferenz.“ Die Nacharbeit an den Neubekehrten wird unmittelbar beginnen.
Auch heute Abend verbrannten wir wieder allerlei außergewöhnliche Zauberei-Utensilien, weil einer der großen Zauberpriester sein Leben an Jesus Christus übergeben hat.
Wir geben Gott alle Ehre und kehren morgen wieder an unsere jeweiligen Heimatorte zurück, um mit unseren Familien das Weihnachtsfest zu feiern und für die Einsätze im kommenden Jahr 2007 neue Kräfte zu sammeln.
Reinhard Bonnke
und das gesamte CfaN-Team
Evangeliums Sieg über die Macht der Finsternis
Während vor dem Podium rechts und links die Flammen zum Nachthimmel emporloderten und die zahlreich abgegebenen Zauberei-Gegenstände zu Asche verbrannten, jubelte die versammelte Menge lauthals und gab Gott alle Ehre. Der Einladung des Evangelisten folgend, hatten die Leute ihre Häuser und Wohnungen von allerlei Götzenbildern, Fetischen und Amuletten gereinigt und diese zur Vernichtung aufs Evangelisationsgelände mitgebracht.
Jetzt tanzten sie vor Freude, weil sie wussten, dass die über ihnen ausgesprochenen Flüche und Verwünschungen gebrochen und sie von allen Bindungen befreit waren. Während der ganzen Woche waren Gegenstände, die der Zauberei und Satansanbetung dienten, zur Verbrennung übergeben und bronzene Götzenbilder zerschlagen worden. Das war Grund genug, in Ikom Freudenfeste zu feiern.
Festtage in Ikom
Sechs Tage zuvor brachte die Ankunft des Evangelisationsteams den Alltag dieser in der Nähe von Kamerun gelegenen Provinzstadt zum völligen Stillstand. Die Straßen waren von fröhlich feiernden Menschenmassen überfüllt. Am Sitz des traditionellen Stammeshäuptlings überreichte man Evangelist Reinhard Bonnke als Gastgeschenk einige Maniokknollen (eine heimische Kartoffelpflanze) mit einer Schale voll guter Erde als Symbol für die reichhaltigen Früchte dieser Region – sowie „die Schlüssel der Stadt“. Gleichzeitig kleidete man ihn in ein Häuptlingsgewand und verlieh ihm den Titel des „Friedensbringers“. Aber diese Ehre wurde nicht allein dem Evangelisten zuteil, sondern der Häuptling ehrte damit auch Jesus, den wahren „Friedensfürsten“, in dessen Auftrag er gekommen war.
Angesichts der versammelten Menge, die in einem Gottesdienst auf 250.000 Menschen angewachsen war, sprach ein Pastor von „Bevölkerung“ statt „Versammlung“, womit er ziemlich Recht behielt. Täglich trafen Busse aus dem benachbarten Kamerun ein und eine Armada von Motor-rädern und Mofas karrten die Leute auf das große Veranstaltungsgelände. Alle Arten von Lieferwagen, auf denen normalerweise landwirtschaftliche Produkte transportiert werden, waren überfüllt mit fröhlich singenden Evangelisationsbesuchern. Am Rande des Hauptweges, der zuvor noch Buschland gewesen war, hatte sich ein emsiges Markt-geschehen aus hunderten kleinen Imbiss- und Verkaufsständen etabliert und war während der Evangelisation der größte Einkaufsmarkt der ganzen Stadt.
Zeichen und Wunder
Am ersten Abend erhielt der neunjährige Wilfred sein Augenlicht. Seine Mutter war gleichzeitig geschockt und außer sich vor Freude. Sie erzählte, dass ihr Junge von Geburt an blind gewesen war. Als er auf dem Podium seine Heilung bezeugte, konnte er ohne Schwierigkeiten das weiße Taschentuch von Reinhard Bonnke erkennen und danach greifen. Als wir am nächsten Tag seine Familie besuchten, wurde die erstaunliche Veränderung von seinen Schwestern, seinen Onkels und Tanten, seiner Großmutter und seinem Vater bestätigt. Alle Nachbarsleute waren von dem Wunder berührt, das Gott an diesem Jungen gewirkt hat.
Man erzählte mir, dass er häufig hingefallen und gegen allerlei Hindernisse gelaufen war und dabei oftmals auch in ein offenes Feuer fiel. „Man hatte ihn keine Minute aus den Augen lassen können“, erzählte seine Mutter, während sie noch in gewohnter Weise durchs Fenster nach Wilfred Ausschau hielt. „Jetzt läuft er über die Straßen, spielt draußen mit den anderen Kindern und wird bald zur Schule gehen.“ Sein kleiner Körper, der von allerlei Brandwunden, Narben und abheilenden Wunden übersät war, bestätigte, dass an ihm etwas Erstaunliches geschehen war. Nach drei Tagen war er putzmunter und musste sich nicht mehr an den Zimmerwänden im Haus, die noch deutliche Spuren seiner Hände trugen, entlangtasten. Stattdessen trug er jetzt die Einkäufe seiner Großmutter nach Hause – dabei hielt er sein kostbarstes Besitzstück fest in seiner Hand: Reinhard Bonnkes weißes Taschentuch.
Abend für Abend geschahen neue Wunder. Der zehnjährige Wilson war im Alter von vier Jahren völlig taub und stumm geworden. Damals erkrankten alle vier Kinder der Familie an einer mysteriösen Krankheit, an der seine drei Geschwister starben. „Es war Zauberei im Spiel“, erklärte Wilsons Vater Linois. „Unsere ganze Familie litt unter einem Fluch, der jetzt gebrochen ist!“ Der Beweis waren die ersten gestammelten Worte und das Hörvermögen von Wilson, der die Worte, die hinter seinem Rücken gesprochen wurden, jetzt deutlich vernahm. Als ich ihn drei Tage später besuchte, war er gesprächig wie jeder andere kleine Junge. Etwas Entscheidendes war geschehen und sein strahlendes Gesicht spiegelte das wider.
Der Ausdruck „das Evangelium mit nachfolgenden Zeichen“ war in Ikom völlig zutreffend. Jeden Abend folgte der Predigt das Heilungsgebet, in der eine Fülle von Krankheiten und Leiden aufgezählt wurden. Ein Mann bezeugte eine außergewöhnliche, mächtige Heilung. Er erzählte, dass er in der Nacht, nachdem Reinhard Bonnke für die Kranken gebetet hatte, plötzlich von seltsamen Bewegungen in seinem verletzten Bein aufgewacht sei. Er und seine Frau hörten deutlich eigenartige Geräusche, während sich seine Beinknochen bewegten.
Einige Jahre zuvor hatte er seinen linken Unterschenkel mehrfach gebrochen. Danach war sein linkes Bein etwa 15 cm kürzer als das rechte. Er konnte sich nur stark hinkend fortbewegen und musste sein linkes Bein nachziehen. Doch jetzt bestätigte seine Familie, der Häuptling und sein gesamtes Dorf, dass er völlig gerade steht und normal gehen kann. Sein Bein trägt noch die großen Narben von dem Unfall und sein linkes Knie sitzt tiefer als das rechte – trotzdem sind beide Beine gleich lang und die Füße sind völlig gerade positioniert.
Reiche Segensfrucht
Im ganzen Bezirk, wo Kakao, Kolanüsse, Maniok und Yam angepflanzt werden, herrschte Erntezeit. Aus dem Buschland konnte man die Gesänge der Erntearbeiter hören, während sie ihre reifen Früchte ernteten. Kokanüsse wurden zum Trocknen in die Sonne gelegt, Maniok wurde in großen Pfannen über offenen Feuern gekocht und danach durchgesiebt. Für die Menschen war es eine segensreiche Zeit. Doch ihre Herzen waren von einer Freude über eine noch größere Ernte erfüllt, die ihnen einen noch größeren Segen beschert hatte – und das war die Ernte der Ikom-Evangelisation. Das Evangelium des Friedens hatte die Macht der Finsternis besiegt. Flüche und Verwünschungen wurden gebrochen und die Herzen der Menschen für die großen Segnungen geöffnet.
Bericht Rob Birkbeck

Liebe Missionspartner!
Voller Freude denke ich an unseren Evangelisationseinsatz in Ikom (Nigeria) zurück. Was für eine gewaltige Ernte durften wir dort einfahren! Hunderttausende nahmen Jesus als ihren Erlöser an! Die erhobenen Hände nach dem Altarruf glichen einem gewaltigen Meer und repräsentierten die Bereitschaft, der erlösenden Kraft des Evangeliums die Herzen zu öffnen. Jeden Abend hörten wir Zeugnisse von wunderbaren Heilungen. Darunter war auch ein neunjähriger Junge, der laut seiner Mutter von Geburt an blind gewesen und nun geheilt war. Ich überprüfte es und es gab keinen Zweifel, dass er alles um sich herum erkennen konnte. Er konnte sogar das Taschentuch in meiner Hand erhaschen. Viele weitere Wunder geschahen. Jesus schenkt den Menschen Heilung, so wie ein Vater seinen Kindern das Brot austeilt. Und diesem mächtigen Gott dürfen wir dienen.
Die Ernte geht weiter …
Wenn ihr diese Missionsreportage erhaltet, bin ich auf dem Weg zu unserer nächsten Evangelisation in Oshogbo (Nigeria). Wir gehen im Namen Jesu von Stadt zu Stadt, darunter auch Aba und Ogbomosho.
Dies sind ebenfalls bevölkerungsreiche Bezirke, die bereits ungeduldig die Verkündigung des Evangeliums noch in dieser Erntesaison erwarten.
Wir wollen uns dieser Herausforderung stellen.
Bitte steht auch weiterhin an unserer Seite und erwartet mit uns große Dinge und eine vielfältige Ernte kostbarer Menschenseelen! Herzlichen Dank für eure Gebete und eure tatkräftige Unterstützung. Der Herr wird euch dafür reich belohnen!
In Jesu Liebe und in Seinem Dienst
Reinhard Bonnke, Evangelist
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