| Bibelstudie Heiliger Geist - Teil 2 |
| Geschrieben von: Reinhard Bonnke |
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Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder. Römer 8,14 Das Wort der Erkenntnis Weisheit und Erkenntnis ergänzen einander. Wenn ein Wort der Erkenntnis eine Situation erhellt, braucht es vielleicht ebenso noch ein Wort der Weisheit, damit getan werden kann, was getan werden muss. Es gibt meiner Ansicht nach vier Aspekte, die diese Art der Erkenntnis ausmachen:
Diese Art von Erkenntnis kann nicht erlernt werden. Sie wird unserem menschlichen Geist durch den Heiligen Geist in unseren erneuerten Sinn eingegeben. Sie ist nicht etwas, was man permanent besitzt, sondern eher gerade für den Moment geschenkt bekommt. Durch Bibelstudium werden unser Herz und unser Geist darauf vorbereitet, sich für das Empfangen eines Wortes der Erkenntnis zu öffnen. Es wird durch den Heiligen Geist vermittelt (2. Timotheus 2,15). Die Gabe des Glaubens Man kann vier Arten des Glaubens unterscheiden.
Das Letztere ist, wie die anderen Geistesgaben, temporär, und wird freigesetzt, um zu einem bestimmten Zeitpunkt die notwendigen Dinge tun zu können. Wie auch bei den anderen Gaben ist ein täglicher geistlicher Wandel die Voraussetzung für sein Wirken. Bei dieser Art von Glauben handelt es sich um eine Manifestation des Heiligen Geistes, die die übernatürliche Macht Gottes offenbart. Es ist nutzlos, Gemeinden dazu aufzurufen, Glauben aus sich heraus zu produzieren. Wir können den Glauben, der Berge versetzt, nicht durch Training, Anstrengung, Konzentration oder Meditation erlangen. Die Gabe der Heilungen Der unsere Sünden an seinem Leib selbst an das Holz hinaufgetragen hat, damit wir, den Sünden abgestorben, der Gerechtigkeit leben; durch dessen Striemen ihr geheilt worden seid. 1. Petrus 2,24 Die Gabe der Wunderwirkungen Der Begriff „Wunderwirkungen“ aus 1. Korinther 12,10 ist eine Übersetzung des griechischen energemata dunameon, was wörtlich „Wirkungskräfte zu Machttaten“ bedeutet und eine ganze Bandbreite von Zeichen und Wundern einschließt. Er bezieht sich nicht auf nur einen bestimmten Bereich übernatürlichen Wirkens. Es gibt unter Christen die Tendenz, Heilung und Befreiung generell mit Wundern gleichzusetzen, wie es in Apostelgeschichte 8,6f beschrieben wird: Die Volksmengen achteten einmütig auf das, was von Philippus geredet wurde, indem sie zuhörten und die Zeichen sahen, die er tat. Denn von vielen, die unreine Geister hatten, fuhren sie aus, mit lauter Stimme schreiend; und viele Gelähmte und Lahme wurden geheilt. Doch die Schrift deutet darauf hin, dass uns eine weiter reichende Kraft als nur die zur Heilung von Krankheiten zur Verfügung steht. Jesus sagte in Johannes 14,12: Wer an mich glaubt, der wird auch die Werke tun, die ich tue, und wird größere als diese tun, weil ich zum Vater gehe. Jesus heilte und befreite. Und doch sagte er uns, dass wir als Gläubige mehr als das tun würden. Diese Kraft – die Gabe der Wunderwirkungen – steht uns auch heute zur Verfügung! Prophetie Die Gabe der Prophetie ist eine vom Heiligen Geist inspirierte, momentane Proklamation. Der Heilige Geist gibt die Inspiration, in einer bestimmten Situation oder einem Gespräch die Wahrheit zu verkünden. Die Prophetie dient dem Dienst an anderen Menschen. Dabei ist es nicht unbedingt notwendig, die Not und die Bedürfnisse der jeweiligen Person zu kennen. Sie dient ebenso der Erbauung, der Ermahnung und dem Trost eines Menschen, oft eher in Form einer Verlautbarung als einer Vorhersage. Die Gabe der Unterscheidung Die Gabe der Unterscheidung, genauer gesagt: die Gabe der Unterscheidung der Geister, ist keine Gabe, die es uns ermöglicht, das Unsichtbare zu sehen, sondern eine, die uns dazu befähigt, das, was im Sichtbaren geschieht, zu beurteilen und einzuordnen, mag es gut oder böse sein. Die Gaben der Sprachenrede und ihrer Auslegung Sprachenrede ist eine Äußerung in einer Sprache, die dem Sprecher unbekannt ist und die unmittelbar vom Heiligen Geist eingegeben wird (Apostelgeschichte 2,4; 10,44-46; 19,1-6). |
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